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Söder: Passion „Zeichen von Dankbarkeit und Hoffnung“

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42. Oberammergauer Passionsspiele
Der 2. Darsteller des Jesus, Rochus Rückl (M), wird bei der Fotoprobe zu den 42. Passionsspielen gekreuzigt. © Angelika Warmuth/dpa/Archivbild

Als starkes Zeichen von Glaube, Dankbarkeit und Hoffnung wertet Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Oberammergauer Passionsspiele. „In schwerer Zeit wird die Passion dieses Jahr besonders eindrücklich werden“, sagte Söder vor der Premiere am Samstagnachmittag. „Die Passionsspiele in Oberammergau sind ein weltweit einmaliges Ereignis christlicher Kulturgeschichte.“

Oberammergau - Spielleiter Christian Stückl und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort lebten die Passion - und brächten gemeinsam ein monumentales Kunstwerk auf die Bühne. „Bayern ist stolz auf diese einzigartige Verbindung aus tief verwurzelter Frömmigkeit, Kultur und Tradition.“ Söder ist erstmals als Ministerpräsident bei den Passionsspielen.

Bei einem Empfang von Staatsregierung und Gemeinde werden in der Pause prominente Gäste aus Politik, Kultur und Gesellschaft erwartet, unter ihnen Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), die grüne Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, Franz Herzog in Bayern, der Apostolische Nuntius Nikola Eterovic, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster und seine Vorgängerin in dem Amt, Charlotte Knobloch. Auf der Gästeliste stehen unter anderen auch die Schauspielerin Uschi Glas und ihre Kollegen Ben Becker und Dieter Hallervorden sowie die Moderatorin Dunja Hayali und Ex-Fußballtorwart Jens Lehmann.

Nach zwölf Jahren ist Oberammergau wieder Schauplatz der Passionsspiele. Turnusmäßig alle zehn Jahre zeigt das oberbayerische 5200-Seelen-Dorf einem Pestgelübde von 1633 folgend „das Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus“. Diesmal dauerte die Wartezeit wegen der Pandemie zwei Jahre länger. Rund 2100 Einheimische wirken mit, mehr als ein Drittel des Ortes. dpa

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