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Staufen: Bergsteiger (50) im Dunkeln gerettet

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Der 50-Jährige mit seinen Rettern. © BRK BGL

Bad Reichenhall - Einen verstiegenen 50-jährigen Braunschweiger haben Einsatzkräfte der Bergwachten in einer über vierstündigen Such- und Rettungsaktion an Silvester bei Dunkelheit sicher und unverletzt vom Hochstaufen ins Tal gebracht.

Sieben Bergretter, ein Suchhund und ein Polizeihubschrauber waren am Donnerstag im Einsatz. Der Mann hatte sich im Abstieg vom Staufen von seinem Schwager getrennt und war über den sogenannten Blausteig in Richtung Zwiesel weitergegangen. Als der Schwager gegen 16 Uhr an der Padinger Alm eintraf, fehlte von dem 50-Jährigen noch jede Spur. Trotz schlechter Handyverbindung konnte der 50-Jährige noch mitteilen, dass er bei einsetzender Dunkelheit den Weg aus den Augen verloren hatte und nun ohne Licht abseits des Steigs orientierungslos und in Bergnot geraten sei.

Per Notruf wurden die Polizeieinsatzzentrale und die Rettungsleitstelle Traunstein verständigt. Während zwei Suchmannschaften der Bergwacht über den Zwiesel und den Staufen zum Blausteig aufstiegen, nahm die Besatzung eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera die Suche aus der Luft auf. Gegen 19.30 Uhr orteten die Einsatzkräfte den Mann noch auf der Staufenseite im freien Gelände unterhalb des Steigs: Per Scheinwerfer wurde vom Hubschrauber aus die genaue Position angezeigt. Eine der beiden Suchmannschaften traf fünf Minuten später beim Verstiegenen ein.

Nass von Regen und Schnee, aber unverletzt konnte der 50-Jährige in Begleitung der Bergwacht selbst zurück ins Tal absteigen.

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