Auch Teile der Altstadt gesperrt

EU-Gipfel in Salzburg: Jetzt kontrolliert auch Österreich an der Grenze - droht das Verkehrschaos?

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Stau auf der A8.

Für das EU-Gipfeltreffen werden in Salzburg hohe Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Für Reisende bedeutet das: auch Grenzkontrollen in Richtung Österreich.

Salzburg - Das Treffen der 28 EU-Staats- und Regierungschefs an diesem Mittwoch und Donnerstag in Salzburg wird zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen führen. Touristen müssen sich darauf einstellen, dass während des Gipfels Teile der Altstadt gesperrt sind.

Für die Dauer des Gipfels ist das Schengen-Abkommen teilweise außer Kraft gesetzt. Bis zum 21. September wird an allen Grenzübergängen von Bayern nach Salzburg kontrolliert. Eine Einreise nach Österreich ohne gültige Ausweisdokumente ist in dieser Zeit nicht möglich. Die Landespolizeidirektion Salzburg wies darauf hin, dass es an den Grenzübergängen bei Walserberg (A8) und St. Leonhard (B305) zu Wartezeiten kommen kann. Auch der ADAC geht davon aus, dass Reisende an den größeren und kleineren Grenzübergängen mit Verzögerungen rechnen müssen. Große Staus seien aber nicht zu erwarten, wie ADAC-Sprecher Rudolf Vogler auf Nachfrage mitteilte. Vogler empfiehlt daher, die längeren Wartezeiten schon vor Reiseantritt einzuplanen.

In Salzburg selbst ist ebenfalls mit starken Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Hierauf weist der ADAC auf seiner Homepage hin. Für die Konvois der Politiker müssen mehrere Straßen kurzfristig gesperrt werden, in weiten Teilen der Altstadt herrscht am 19. und 20. September zudem ein absolutes Park- und Halteverbot. Schloss Mirabell, eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Salzburg, ist am Donnerstag gesperrt, eine Besichtigung ist nicht möglich. Der bei Touristen beliebte Schrannenmarkt findet am Donnerstag nicht statt.

dpa

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