Er endet als Ragout

Rehbock griff mehrere Fußgänger an - jetzt musste er dafür sterben

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Wurde immer wieder aggressiv: Rehbock (Beispielbild).

Nahe Straubing attackierte ein Rehbock immer wieder Fußgänger. Teils stieß er sie blutig. Nun musste er sterben. Sein Fleisch wird für ein Ragout verwendet.

Konzell - Nachdem ein Rehbock vier Fußgänger in Niederbayern angegriffen und verletzt hatte, ist er von einem Jäger erlegt worden. Es habe keine Alternative zu dem Abschuss gegeben, da das Tier auch Kinder hätte ernsthaft verletzten können, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Bock sei in Konzell (Landkreis Straubing-Bogen) „schnurstracks“ auf die Menschen zugelaufen und habe sie unvermittelt attackiert.

Rehbock bei Straubing erlegt: Er verletzte immer wieder Menschen

Am Sonntag habe das Reh mit seinen Hörnern einen Mann am Bein verletzt, sagte der Sprecher. Am Montag zunächst eine Frau, abends einen Mann und eine weitere Frau - alle drei erlitten Verletzungen durch die Hörner des Tieres.

Der Rehbock habe seine Scheu vor Menschen verloren, weil er wahrscheinlich von Menschen aufgezogen wurde, vermutete der Sprecher. Aus dem Wildtier werde wohl nun ein Ragout gekocht.

Lesen Sie auch: Schwan attackiert am Tegernsee immer wieder Wassersportler (Merkur.de*)

dpa/lby

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