Tarifstreit

Regensburg: Streik legt Nahverkehr nahezu lahm

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Streik in Regensburg: Nur noch vier von 13 Bus-Linien des RVV fahren.

Regensburg - Der Tarifkonflikt im Nahverkehr hat nun auch Regensburg getroffen. Am Montag fuhren in der Domstadt nur 4 der 13 Buslinien. Chaos blieb aus. Verdi plant weitere Aktionen.

Der Tarifstreit im öffentlichen Nahverkehr hat nun auch Regensburg erreicht. Am Montag legten die Busfahrer der Regensburger Verkehrsbetriebe ihre Arbeit nieder und sorgten für Behinderungen auf den Straßen. Lediglich vier von 13 Linien und die Schulbusse seien mit Fahrern der Tochter Rebus unterwegs, sagte am Morgen eine Sprecherin des Regensburger Verkehrsverbundes (RVV). Betroffen waren etwa die Hälfte der bis zu 90.000 Fahrgäste in der Domstadt. Der Streik sollte 24 Stunden dauern, also bis diesen Dienstagfrüh um 4.00 Uhr. Bereits in der Vorwoche hatten die Warnstreiks in München, Nürnberg und Augsburg für Behinderungen gesorgt.

Hauptlinien fuhren regulär

In Regensburg legten nach Verdi-Angaben alle 49 diensthabenden Busfahrer der Regensburger Verkehrsbetriebe ihre Arbeit nieder und demonstrierten mit Streikwesten vor dem Busdepot. „Ein Chaos blieb aber aus, weil die Hauptlinien noch befahren wurden“, sagte der Verdi-Gewerkschaftssekretär der Oberpfalz, Clemens Küchner. Die Gewerkschaft wollte noch am Montagabend über weitere Streikaktionen beraten.

Die Arbeitgeber bieten vom 1. Juni an 3 Prozent mehr Geld, mindestens aber ein Plus von 90 Euro im Monat. Zum 1. Juni 2015 soll es ein weiteres Plus von 2,4 Prozent geben. Verdi hingegen verlangt, alle Entgelte um einen Sockelbetrag von 120 Euro zu erhöhen und zusätzlich bei einer Laufzeit von einem Jahr die Löhne und Gehälter um 4 Prozent anzuheben.

dpa

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