Suche nach Gräbern in KZ-Außenlager soll bald beginnen

Die Suche nach möglichen Überresten von Gräbern soll bald beginnen. Foto: Andreas Gebert/Archiv
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Die Suche nach möglichen Überresten von Gräbern soll bald beginnen. Foto: Andreas Gebert/Archiv

München (dpa/lby) - Auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Dachau-Allach soll demnächst die Suche nach möglichen Überresten von Gräbern starten. "Sobald die Boden- und Wetterverhältnisse es zulassen, werden die Voruntersuchungen beginnen", sagte Architekt Josef Peter Meier-Scupin am Montag und bestätigte damit entsprechende Zeitungsberichte, zuletzt des "Münchner Merkurs". Ein genaues Datum für den Start konnte Meier-Scupin nicht nennen.

Der Architekt spricht für die Projektgesellschaft Granatstraße 12 als Grundeigentümerin. Die Projektgesellschaft will auf dem rund 33 000 Quadratmeter großen Gelände in der zu München gehörenden Siedlung Ludwigsfeld Wohnungen bauen. Zuvor aber müsste geklärt werden, was sich im Boden befinde. Sollten etwa bauliche Reste des ehemaligen KZ-Außenlagers entdeckt werden, könnten diese unter Denkmalschutz gestellt werden.

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