Festnahme eskaliert

Memmingen: Tödlicher Schuss war Notwehr

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In Memmingen hat die Polizei bei seiner Festnahme einen Mann erschossen.

Memmingen - Nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen per Haftbefehl gesuchten Mann in Memmingen dauern die Ermittlungen an. Der Polizist habe aus Notwehr gehandelt, sagte Oberstaatsanwalt Christoph Ebert am Donnerstag.

Der Beamte sei von dem 48-Jährigen mit einem Messer angegriffen worden. „Die beiden standen sich direkt gegenüber, der Polizist konnte nicht ausweichen“, sagte Ebert. Das Opfer wurde von zwei Kugeln in die Brust getroffen, wie die Obduktion ergab. Noch am Mittwoch seien die sechs am Einsatz beteiligten Beamten sowie mehrere Anwohner als Zeugen vernommen worden.

Der bei der Polizei als problematisch bekannte Mann sollte am Donnerstag festgenommen werden. Als er mit einem Messer auf die Beamten losging und sich auch von Pfefferspray nicht bremsen ließ, feuerte ein Polizist einen Schuss ab. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt und zwei Stunden später in einer Klinik für tot erklärt.

dpa

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