Tödlicher Snowboard-Unfall: Strafbefehl für Liftbetreiber

Kranzegg/Kempten - Monate nach einem tödlichen Snowboardunfall im Allgäu hat die Staatsanwaltschaft Kempten gegen den Liftbetreiber eine Geldstrafe wegen fahrlässiger Tötung beantragt.

Nach Angaben vom Montag wirft sie dem 67-jährigen Betreiber der Grüntenlifte in Kranzegg im Oberallgäu vor, am Unfalltag bei dichtem Nebel die Pisten nicht ausreichend gesichert zu haben. Ein 17-jähriger Snowboarder aus dem Landkreis Neu-Ulm hatte am 10. Januar am Gipfellift die Orientierung verloren, war von der Piste abgekommen und tödlich abgestürzt. Die Staatsanwaltschaft macht fehlende Pistenrandmarkierungen für den Unfall verantwortlich.

dpa

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