Tote bei Listeriose-Erkrankungen meist ältere Menschen

Geretsried/Erlangen (dpa/lby) - Die vier Frauen und Männer aus Bayern, die im Zusammenhang mit einem speziellen seit 2012 beobachteten Muster an Listeriosen gestorben sind, waren alle deutlich über 50 Jahre alt. Der jüngste war mit 59 Jahren ein Mann aus Schwaben, die älteste eine 88-Jährige aus Schwaben, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Dienstag mitteilte. Sie ist auch die einzige, die tatsächlich an den Folgen der Ansteckung mit Listerien starb.

Die weiteren Opfer sind eine 83 Jahre alte Frau aus Niederbayern und ein 69 Jahre alter Mann aus Oberbayern. Sie und der 59-Jährige starben aufgrund anderer Ursachen, wie weiter mitgeteilt wurde. Im Fall der 83-Jährigen sei die Todesursache "nicht ermittelbar". Nähere Angaben zu den Herkunftsorten der Todesopfer machte die Behörde nicht.

Die vier Fälle stehen nach den Angaben lediglich "mit dem Ausbruchsgeschehen in Verbindung". Eine Bestätigung für Wurstwaren der Großmetzgerei Sieber im oberbayerischen Geretsried als Auslöser gebe es weiterhin nicht, teilte das Landesamt mit. Die Behörden hatten am Freitag die Schließung der Fleischfirma und den Rückruf sämtlicher Ware aus den Regalen angeordnet, nachdem bei Proben mit Listerien belastete Produkte gefunden worden waren.

Lebensmittelwarnung

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