Frontalzusammenstoß: War es ein Familiendrama?

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Die beiden völlig zerstörten Autos an der Unfallstelle in Weiden.

Weiden - Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Autos bei Weiden ist ein Mann gestorben. Die beiden Fahrer waren verheiratet: Daher schließt die Polizei ein Familiendrama nicht aus.  

Die beiden Fahrer, deren Autos in den Unfall verwickelt waren, sind getrenntlebende Ehepartner, wie die Polizei am Montag in Weiden mitteilte. "Technischer Defekt, Fehlverhalten oder Absicht - wir ermitteln in alle Richtungen", sagte ein Sprecher. Die Kriminalpolizei habe den Fall übernommen.

Am Sonntagmittag waren die beiden Autos zwischen Parkstein und Weiden aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Laut Polizei verläuft die Straße am Unfallort gerade. Bei dem Unfall verbrannte der 46 Jahre alte Fahrer des einen Autos. Drei Helfer versuchten vergeblich, ihn aus dem Fahrzeug zu ziehen.

Im anderen Pkw, einem Kleinwagen, verletzten sich alle vier Insassen, zwei davon schwer. Die 37 Jahre alte Ehefrau und der 9-jährige Sohn schwebten am Montag noch in Lebensgefahr. "Der Zustand der Frau ist kritisch, beim Sohn sind die Chancen besser", sagte der Polizeisprecher.

Die Feuerwehr hatte die eingeklemmte Frau befreien müssen. Rettungshubschrauber brachten sie und den 9-Jährigen ins Krankenhaus. Ein weiterer 6-jähriger Sohn und der 38 Jahre alte Beifahrer aus dem Raum Schwandorf mussten ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden. Zwei der Ersthelfer erlitten Schocks.

dpa

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