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Trinchieri verordnet „Calma“: Basketballer müssen nachsitzen

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FC Bayern München - Telekom Baskets
Andrea Trinchieri (r), Trainer des FC Bayern, diskutiert mit dem Schiedsrichter. © Ulrich Gamel/Kolbert-Press/dpa/Archivbild

Die erste Chancen auf den Finaleinzug hat der FC Bayern vergeben. Nach der knappen Heimniederlage gegen Bonn bleibt nur wenig Zeit, um sich für Spiel vier zu sammeln. Der Trainer mahnt, Ruhe zu bewahren.

München – Bayern-Coach Andrea Trinchieri ärgerte sich über „das schlechteste Spiel der Serie“. Der impulsive Italiener mahnte aber zugleich zur Ruhe. Die Basketballer des FC Bayern München müssen auf dem Weg ins Playoff-Finale nach dem knappen 84:86 (40:45) gegen die Telekom Baskets Bonn am Samstagabend in die Verlängerung.

„Wir haben das Spiel verloren, weil wir es verdient hatten“, sagte Coach Trinchieri: „Nun müssen wir Ruhe bewahren, calma, uns neu sammeln und für Montag bereit sein.“ Dann haben die Bayern (Anwurf: 18.00 Uhr) die zweite Chance, beim Stand von 2:1 in der Best-of-Five-Serie den notwendigen dritten Sieg einzufahren. Titelverteidiger Alba Berlin steht bereits in der Finalserie.

Die Bonner erwischten nach zwei Heimniederlagen im Halbfinale in München den besseren Start, fanden offensiv verschiedene Optionen und führten lange dank der besseren Dreierquote. Nach dem sechsten erfolgreichen Distanzwurf lagen die Gäste zeitweise zweistellig vorne. Mit Gavin Schilling auf dem Feld stoppten die Bayern dann einen 10:0-Lauf Bonns und verkürzten bis zur Pause auf 40:45.

Angetrieben von 6000 Zuschauern kamen die Bayern im zweiten Durchgang dem Sieg am Ende noch einmal ganz nah. Nachdem Javontae Hawkins, der mit 19 Punkten Topscorer wurde, Bonn mit einem verwandelten Freiwurf mit 85:84 in Führung gebracht hatte, blockte auf der Gegenseite Karsten Tadda den Korbleger von Münchens Nick Weiler-Babb.

„Wir haben etwas die Energie vermissen lassen“, meinte der Bayern-Spieler. Trinchieri benannte einen anderen triftigen Grund für die Niederlage: „Wenn du 20 Punkte nach Offensiv-Rebounds zulässt, ist es unmöglich, das Spiel zu gewinnen.“ Man müsse sich „jetzt sammeln“, mahnte Weiler-Babb. Viel Zeit bleibt dafür nicht. dpa

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