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Trio soll mit verbotenen Böllern Briefkästen gesprengt haben

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Polizistin
Eine Polizistin steht vor einem Streifenwagen. © David Inderlied/dpa/Illustration

Die Sprengung von mehr als ein Dutzend Briefkästen im Landkreis Schwandorf steht vor der Aufklärung. Drei Jugendliche seien als Tatverdächtige ermittelt worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Zwei der jungen Männer im Alter von 17 und 18 Jahren seien demnach geständig. Ihnen werden 20 Straftaten zur Last gelegt.

Schwandorf - Seit November vergangenen Jahres wurden den Angaben zufolge im Landkreis Schwandorf immer wieder Briefkästen von Privatleuten aber auch Kästen der Post mit Böllern gesprengt. Die Taten sollen alle auf das Konto der drei Jugendlichen gehen - das habe die Auswertung von Spuren ergeben. Die Männer sollen dabei nicht zugelassene Böller verwendet haben, die bei Wohnungsdurchsuchungen am 11. Mai sichergestellt worden seien. Wegen ihrer großen Sprengkraft hätten die Böller erhebliche Zerstörung an den Tatorten bewirkt.

Das aus dem östlichen Landkreis Schwandorf stammende Trio soll laut Polizei außerdem für Einbrüche in Waldhütten und die Sprengung eines Zigarettenautomaten verantwortlich sein. Alle drei müssten sich nun wegen Sachbeschädigung, Herbeiführens von Sprengstoffexplosionen, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und Einbruchdiebstahls verantworten, hieß es. dpa

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