Gefangen im Wasser - Feuerwehr rettet Pferde

Trisching - Tierische Rettungsaktion: Zwei Pferde mussten in Trisching aus einem mit Grundwasser voll gelaufenen Gewölbe gerettet werden. Für einen Schaulustigen war das zu viel.

Die beiden auf einem Reiterhof in Schmidgaden (Landkreis Schwandorf) untergestellten Tiere waren am Montagabend durch eine morsche Holzabdeckung gestürzt, die sie zur Seite geschoben hatten. Das teilte die Polizei in Nabburg mit. Das ungenutzte Kellergewölbe der ehemaligen Ziegelei war 1,70 Meter hoch mit Grund- und Abwasser vollgelaufen.

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Um die Pferde zu retten, pumpten die Rettungskräfte zunächst rund 80.000 Liter aus dem Keller - allein dieser Vorgang habe drei Stunden gedauert, berichtete der Einsatzleiter der Feuerwehr, Helmut Schatz. Die Idee, ein großes Loch in die Außenwand zu graben, verwarfen die Retter jedoch. Stattdessen befreiten sie die Pferde mit einem Kran und Gurten aus der Grube. „Wir haben eins nach dem anderen langsam rausgeholt“, sagte Schatz. Den Tieren gehe es gut, eines der Pferde habe sich ein paar Schürfwunden zugezogen. Ein Tierarzt kümmerte sich um die beunruhigten Tiere.

Behandelt werden musste nach Polizeiangaben auch ein Schaulustiger, der während der aufregenden Rettungsaktion plötzlich zusammenbrach. Der 49-Jährige kam vorsorglich ins Krankenhaus. Die abgepumpte stinkende Flüssigkeit wurde in Güllefässern abtransportiert.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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