Ude: 'Aiwangers "Aufmüpfigkeit gegenüber der Obrigkeit" gefällt mir'

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Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger.

München - Kurz vor ihrem ersten persönlichen Treffen auf dem Bauernhof von Hubert Aiwanger hat Münchens Oberbürgermeister und SPD-Spitzenkandidat Christian Ude den Freie-Wähler-Chef gelobt.

“Ich weiß, dass er ein eigenwilliger Mensch mit starker Willenskraft ist. Das ist mir auf Anhieb sympathisch. Dass er zudem zu einer gewissen Aufmüpfigkeit gegenüber der bayerischen Obrigkeit neigt, gefällt mir auch“, sagte Ude nach Angaben seiner Partei am Montag in München. “Ich denke, dass wir viele Gemeinsamkeiten feststellen werden.“ Er will sich am Samstag erstmals mit Aiwanger auf dessen Hof in Rottenburg an der Laaber (Kreis Landshut) treffen.

Dort soll es ein Vier-Augen-Gespräch und einen gemeinsamen Auftritt vor Pressevertretern geben. Später treffen sie Bürgermeister Alfred Holzner und Mitglieder der Stadtratsfraktionen.

Umfragen zufolge haben SPD, Grüne und Freie Wähler bei der Landtagswahl 2013 erstmals seit Jahrzehnten die realistische Chance, die CSU aus der Regierung zu vertreiben. Dafür müssten aber alle drei Partner zusammenhalten - inklusive der Freien Wähler. Diese haben aber bereits wiederholt deutlich gemacht, dass sie sich alle Optionen offen halten wollen, also auch ein Bündnis mit der CSU. Wie Aiwanger berichtete, habe Ude ihm einen Brief geschrieben, weil er ihn besser kennenlernen und ins Gespräch kommen wolle. “Wir wollen jetzt unsere politischen Schnittmengen ausloten“, sagte Aiwanger.

dpa

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