Urteil nach Doppelmord von Volkenschwand

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Der Angeklagte, ein 37-jähriger Münchner, soll ein Ehepaar in Volkenschwand ermordet und ihre Putzfrau zweimal in den Kopf geschossen haben.

Regensburg - Heute nachmittag wird das Landgericht Regensburg das Urteil im Prozess um den Doppelmord von Volkenschwand verkünden. Der Angeklagte, ein 37-jähriger Münchner, soll lebenslang hinter Gitter.

Nach zweieinhalb Monaten Verhandlungsdauer verkündet das Regensburger Landgericht am heute (25. Juni) das Urteil im Prozess um den Doppelmord von Volkenschwand.

Ein 37 Jahre alter Mann aus München ist angeklagt, in dem niederbayerischen Ort ein vermögendes Ehepaar umgebracht und ausgeraubt zu haben. Der Haushaltshilfe des Paares wurde bei dem Raubüberfall zwei Mal in den Kopf geschossen, die Frau überlebte allerdings trotz der lebensbedrohlichen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft hat für den 37-Jährigen lebenslang wegen Mordes und weiterer Straftaten gefordert. Zudem soll die Strafkammer die besondere Schwere der Schuld feststellen, damit der Angeklagte weit mehr als 20 Jahre im Gefängnis sitzen muss.

Der Verteidiger des Mannes hat hingegen erklärt, dass in 15 Verhandlungstagen keinerlei stichhaltige Indizien bekannt wurden, wonach sein Mandant überhaupt am Tatort war. Der Angeklagte hatte stets bestritten, das 53 und 55 Jahre alte Paar ermordet zu haben. Er hatte allerdings kurz nach der Bluttat Schmuck aus der Beute zu einem Leihhaus in München gebracht, zudem wurde die Tatwaffe in seinem Umfeld entdeckt.

dpa

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