Vanessa-Prozess

Staatsanwalt beantragt Sicherungsverwahrung

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Der Mörder von Vanessa soll weiter eingesperrt werden.

Augsburg - Im Vanessa-Prozess vor dem Augsburger Landgericht hat die Staatsanwaltschaft die nachträgliche Sicherungsverwahrung des Mörders beantragt.

Der Mörder von Vanessa soll weiter hinter Schloss und Riegel. Aus diesem Grund hat die Staatsanwaltschaft am Monag die nachträgliche Sicherungsverwahrung für den Täter beim Landgericht Augsburg beantragt.

Beim Verurteilten bestehe weiterhin eine hochgradige Gefahr, dass er ein vergleichbares Delikt begehen werde, sagte Staatsanwalt Johann-Peter Dischinger in seinem Plädoyer. Eine weitere Therapie in Freiheit kombiniert mit einer elektronischen Fußfessel wäre wenig erfolgversprechend. Als Grund nannte Dischinger unter anderem eine Persönlichkeitsstörung und die fehlende Bereitschaft des 30-Jährigen zur Therapie. Außerdem sei mehr als zehn Jahre nach der Tat sein Motiv immer noch unklar. Der Mann hatte 2002 die damals zwölf Jahre alte Vanessa in ihrem Bett erstochen. Die zehnjährige Jugendhöchststrafe hat er verbüßt.

dpa

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