Gewerkschaft fordert mehr Lohn

Streik bei der Telekom geht weiter

München - Auch am Donnerstag streiken Mitarbeiter der Telekom in Bayern. Die Gewerkschaft Verdi hat rund 1000 Beschäftigte dazu aufgerufen, gefordert wird mehr Lohn.

Beschäftigte der Telekom in Bayern sind am Donnerstag den dritten Tag in Folge in den Warnstreik getreten. Die Gewerkschaft Verdi hatte nach eigenen Angaben etwa 1000 Mitarbeiter in den technischen Bereichen dazu aufgerufen, die Arbeit vorübergehend niederzulegen. Am Dienstag und Mittwoch hatten der Gewerkschaft zufolge bereits rund 600 Mitarbeiter im Kundenservice beziehungsweise 700 Beschäftigte im Technischen Service an verschiedenen bayerischen Standorten gestreikt.

Landesarbeitskampfleiter Helmut Doser würdigte vor dem Warnstreik am Donnerstag „Spitzenleistungen“ der Beschäftigten beim Netzausbau und forderte dafür eine angemessene Lohnerhöhung. Verdi möchte in der laufenden Tarifrunde für die etwa 63 000 Beschäftigte fünf Prozent mehr Lohn sowie den vertraglichen Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen erreichen. Außerdem sollen die Auszubildenden nach Vorstellungen der Gewerkschaft 60 Euro mehr bekommen. Die Telekom hatte zuletzt angeboten, die Gehälter in zwei Schritten und über zwei Jahre hinweg um 2,8 Prozent anzuheben.

dpa

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