Verkehrsbehinderungen wegen Schnee

Nürnberg/München - Der erste Schnee ist gefallen und mit ihm kam es zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr. Zum großen Teil sind die Rutschpartien aber glimpflich verlaufen.

Die ersten größeren Schneefälle dieses Winters haben am Dienstag vor allem in Oberfranken für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Auf schneeglatten Fahrbahnen seien Autofahrer vielerorts ins Schleudern geraten. Meist seien solche Rutschparteien aber glimpflich verlaufen, teilte das Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth mit.

Bei einem halben Dutzend schneebedingten Unfällen seien lediglich zwei Verkehrsteilnehmer verletzt worden: Ein 19-Jähriger prallte auf einer Bundesstraße bei Steinbach im Wald (Landkreis Kronach) gegen einen Baum. Bei Weidenberg (Landkreis Bayreuth) wurde der 54-jährige Fahrer eines Räumfahrzeugs verletzt, als er einem entgegenkommenden Auto ausweichen musste; dabei geriet der Unimog auf die weiche Bankette und stürzte auf die Seite. Die meisten Autofahrer hatten sich allerdings den winterlichen Straßenverhältnissen angepasst und fuhren auf den verschneiten Straßenabschnitten entsprechend vorsichtig, wie die Polizei in Oberfranken beobachtet hat.

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Einsichtig zeigten sich auch viele Lastwagenfahrer auf der Autobahn 9 Nürnberg-Bayreuth; sie hatten wegen des Schnees die Nacht auf einem der Autobahnrastplätze verbracht. Nach einer Übersicht des Deutschen Wetterdienstes hatte die in der Nacht von Norden heranziehende Schneefront vor allem in Oberfranken ihre weißen Spuren hinterlassen. Nächtliche Schneefälle hätten dort etwa in Hof für sechs Zentimeter Neuschnee gesorgt. Dagegen seien die südlichen Teile des Freistaats zumeist mit Graupel oder Schneeregen davon gekommen. Lediglich in sogenannten Staulagen am Alpenrand, wie in Sonthofen im Allgäu, habe sich eine dickere Schneedecke von bis zu 15 Zentimetern gebildet.

Zu größeren Unfällen war es aber weder im Allgäu noch in Oberbayern gekommen. Auch in den nächsten Tagen müsse im Freistaat mit Schnee bis in die tieferen Lagen gerechnet werden, prognostiziere der Deutsche Wetterdienst in München.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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