Für Autoschieber gehalten: "Allgäu-Orient-Rallye" abgebrochen

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Vermeintlicher Autoschieber: Wilfried Gehr veranstaltete die Rallye, die wegen eines Mitarbeiters der deutschen Botschaft scheiterte.

Oberstaufen/Amman - Gut zwei Wochen nach ihrem Start in Oberstaufen ist die “Allgäu-Orient-Rallye“ in der Türkei abgebrochen worden. Der Grund ist ziemlich kurios:

Mit drei Fähren wollten die 666 Teilnehmer nach Ägypten übersetzen und von dort aus weiter in die jordanische Hauptstadt Amman fahren. “Wir hatten die Genehmigung für die Einreise nach Ägypten schon“, sagte Veranstalter Wilfried Gehr am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der “Allgäuer Zeitung“.

Allerdings habe ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft die Rallye-Teilnehmer für Autoschieber gehalten und die Einreise verhindert. Auch Israel habe daraufhin die Fähren abgewiesen. “Das ist blöd gelaufen“, betonte Gehr. Insgesamt waren die 111 Teams mit ihren 333 motorisierten Fahrzeugen - darunter auch ein Leichenwagen -rund 80 Stunden an Bord der Schiffe. Nach der Rückkehr in die Türkei flog die Hälfte auf Einladung des jordanischen Königreichs nach Amman, die restlichen Teilnehmer machten sich auf den Heimweg. “Wir sind aber froh, dass alle heil sind und es keine schlimmen Unfälle gab“, sagte Gehr.

dpa

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