Fast ertrunken

Kind treibt regungslos in Nichtschwimmer-Becken: Badegast reagiert völlig richtig - und in letzter Sekunde

Einsatzkräfte am Waldbad in Waldkraiburg. Der Rettungshubschrauber Christoph München brachte den Jungen in die Kinderklinik in Passau.
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Waldkraiburg: Junge vor dem Ertrinken gerettet - Badegast handelt sofort.

Am Mittwoch entkam ein zweijähriges Kind nur knapp dem Tod. Der Junge ging in einem Waldbad unter - ein Badegast reagierte sofort und rettete ihm das Leben.

  • Am Dienstag nahm ein mutmaßlicher Badeunfall in einem Waldbad in Waldkraiburg beinahe ein tödliches Ende.
  • Ein Badegast bemerkte ein bewusstloses Kind im Wasser treiben und reagierte sofort.
  • Durch die Wiederbelebungsmaßnahmen des Gastes konnte der zweijährige Junge gerettet werden. Ein Hubschrauber brachte ihn in die Kinderklinik in Passau.

Waldkraiburg - Am Dienstag, den 11. August 2020 nahm ein mutmaßlicher Badeunfall in einem Waldbad in Waldkraiburg beinahe ein tragisches Ende. Die Reaktion eines Badegasts verhinderte einen weiteren Badetoten in Bayern. Laut Angaben der Stadtwerke Waldkraiburg bemerkte der Badegast gegen 15.00 Uhr ein bewusstloses Kind, das im Nichtschwimmerbecken trieb. Er reagierte sofort und begann noch im Wasser einen Reanimierungsversuch. Nur durch das schnelle Handeln des Gastes konnte der zweijährige Junge gerettet werden.

Bayern: Badeunfall Waldkraiburg - Reaktion eines Badegasts rettet Kind vor dem Tod

Nach Angaben der Stadtwerke Waldkraiburg übergab der Badegast das Kind an die Wasseraufsicht. Sie setzten die Reanimierung des noch immer bewusstlosen Jungen fort. Die Reanimierungsversuche waren letztendlich erfolgreich. Die Eigenatmung des Jungen setzte wieder ein und das Kind kam wieder zu Bewusstsein.

Zur weiteren Betreuung wurde der Zweijährige in den Erste Hilfe Raum des Waldbades getragen. Gegen 15.30 Uhr wurde ein Rettungswagen mit Notarzt und der Christoph München nach Waldkraiburg zu dem Waldbad alarmiert, wie ein Zeuge des Vorfalls angab. Das Kind wurde anschließend den Rettungskräften übergeben. Zusammen mit einem Elternteil folgte der Transport in die Kinderklinik in Passau mit dem Rettungshubschrauber Christoph München.

Anfang des Jahres geschah in Fürstenfeldbruck ein vergleichbarer Fall. Ein Mädchen (11) trieb leblos im Wasser der Brucker Amperoase. Eine zehnjährige Freundin des Mädchens entdeckte sie leblos am Boden des Schwimmerbeckens liegen und reagierte sofort. Es gelang ihr, die 11-Jährige an die Wasseroberfläche zu ziehen. Der Bademeister führte umgehend Wiederbelebungs- und Erste-Hilfe-Maßnahmen durch. Das Mädchen wurde ebenfalls mit dem Hubschrauber in eine Münchner Klinik gebracht.

An einem beliebten See in Nürnberg hat sich ein tragischer Unfall ereignet. Ersthelfer und Einsatzkräfte zogen einen 17-Jährigen aus dem Wasser, doch er starb.

Einen schockierenden Fund machte ein Schwimmer Mitte August auch im Langbürgner See im Landkreis Rosenheim.

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