Warnstreiks im öffentlichen Dienst

München - Die angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst beginnen in Bayern am Donnerstag - Bürger müssen sich dann auf eingeschränkten Service in vielen Bereichen einstellen.

„Am 8. März streiken Kollegen quer durch alle Beschäftigungsbereiche überall in Bayern“, sagte der Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Hans Sterr, am Freitag. Verdi rechne mit 9000 bis 10 000 Streikenden landesweit.

Vom Warnstreik betroffen sein werden etwa Krankenhäuser, Kindergärten, Gemeindeverwaltungen, die Müllabfuhr, Sparkassen, Bibliotheken, Theater und Flughäfen. „Über die Details und die genauen Zeiten wird noch entschieden. Einige Einrichtungen wird es für eine Stunde treffen, andere den ganzen Tag über“, sagte Sterr. Einen früheren Streikbeginn als Donnerstag schloss er aus.

Hintergrund ist der aktuelle Tarifkonflikt: Verdi fordert 6,5 Prozent mehr Geld für die bundesweit zwei Millionen Beschäftigten. Die Arbeitgeber halten das für überzogen und haben noch kein Angebot vorgelegt.

dpa

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