Warnstreiks ab Donnerstag bayernweit

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Nach Kliniken und Unis streiken jetzt auch Straßenmeistereien und etliche Behörden - bayernweit.

München - Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst sollen bayernweit ihren Gipfel erreichen: Gestreikt wird in Kliniken, Straßenmeistereien und etlichen Behörden.

Die Gewerkschaft Verdi will ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Bayern deutlich ausweiten. In Kliniken, Hochschulen, Straßen- und Autobahnmeistereien, Theatern und in einer Vielzahl von Ämtern wollen die Beschäftigten an diesem Donnerstag (21. Februar) ihre Arbeit niederlegen. Betroffen sind weite Teile Bayerns: die Regionen Augsburg, Mittelfranken, München, Oberpfalz, Rosenheim und Würzburg. Rund 1000 Beschäftigte wollen sich nach Gewerkschaftsangaben an dem Ausstand beteiligen.

Patienten oder Autofahrer müssten aber keine Einschränkungen fürchten, versicherte der stellvertretende Landesbezirksleiter Norbert Flach. So werde man bei winterlichen Straßenverhältnissen flexibel reagieren.

Am Mittwoch legten Mitarbeiter von vier Straßenmeistereien in Niederbayern vorübergehend die Arbeit nieder. 50 Beschäftigte hätten sich am Ausstand beteiligt, wie Verdi mitteilte. Verkehrsbehinderungen seien keine gemeldet worden.

Bei den Tarifverhandlungen geht es um die Gehälter von etwa 112 000 Angestellten in Bayerns öffentlichem Dienst. In der zweiten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber in der Vorwoche erneut kein Angebot vorgelegt. Darauf reagieren die Gewerkschaften nun mit den Warnstreiks. Sie fordern für die Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Geld.

dpa

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