Er hatte einen Eid geschworen

Zeuge im Mollath-Prozess verurteilt

Zeuge wegen Meineides im Fall Mollath vor Gericht
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Der ehemalige Freund der Familie Mollath, Edward B. (r.), wurde wegen Meineides verurteilt.

Regensburg - Ein ehemaliger Freund der Familie Mollath musste erfahren, was es heißt, vor Gericht zu lügen. Jetzt muss er 5000 Euro Strafe zahlen.

Fast drei Jahre nach dem spektakulären Wiederaufnahmeverfahren gegen Gustl Mollath ist ein Zeuge wegen Meineides verurteilt worden. Das Amtsgericht Regensburg verhängte gegen den Zahnarzt aus Bad Pyrmont (Niedersachsen) am Mittwoch eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten, setzte diese aber zur Bewährung aus. Zudem muss der Angeklagte 5000 Euro zahlen.

Nach Überzeugung der Richter hatte der ehemalige Freund der Familie Mollath bei seiner Aussage in dem Verfahren im Juni 2014 vor dem Landgericht Regensburg bewusst die Unwahrheit gesagt. Dabei hatte er sogar einen Eid auf seine Aussage geschworen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

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