Rückgang um 8 Prozent

Weniger jugendliche Koma-Trinker in Bayern

Fürth/München - Positive Tendenz: Erneut ist die Zahl junger Koma-Trinker in Bayern zurückgegangen.

Im Jahr 2013 wurden 5220 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren mit Alkoholvergiftungen bayerische Krankenhäuser eingeliefert, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Fürth mitteilte. Das entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent.

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der jugendlichen Koma-Trinker in Bayern den Angaben nach zwar um 180 Prozent gestiegen, allerdings waren sie 2012 und 2013 wieder rückläufig. Erst am Montagabend war in Nürnberg eine 14-Jährige mit 4,5 Promille Atemalkoholwert in eine Klinik eingeliefert worden.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sagte laut Mitteilung vom Dienstag in München, bei jungen Leuten steige das Risikobewusstsein. Zudem seien Aufklärungs- und Präventionskampagnen hilfreich, etwa „HaLT - Hart am Limit“ der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen, „Starker Wille statt Promille“ des Bayerischen Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung sowie „bunt statt blau“ der DAK.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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