Weniger Verletzte und Tote bei Verkehrsunfällen

München - Auf Bayerns Straßen hat es in den ersten neun Monaten dieses Jahres weniger Verletzte und Tote gegeben als im Vorjahreszeitraum.

“Unser engagiertes bayerisches Verkehrssicherheitsprogramm “Sicher und fair im Straßenverkehr“ ist erfolgreich“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) laut Mitteilung bei der Vorstellung der vorläufigen Verkehrsunfallbilanz am Dienstag in München. “Wir werden zusammen mit unseren zahlreichen Partner alles dafür tun, dass sich dieser positive Trend weiter fortsetzt.“

Der Bilanz zufolge kamen von Januar bis September dieses Jahres 504 Menschen auf Bayerns Straßen ums Leben. Rund 50 000 wurden verletzt. Das sind gut zwölf Prozent weniger Tote und knapp sieben Prozent weniger Verletzte als im Vorjahreszeitraum. Zudem gab es rund zehn Prozent weniger Unfälle unter Alkoholeinfluss.

Bei den 18- bis 24-Jährigen - laut Ministerium eine der Hauptrisikogruppen - gab es 1,8 Prozent weniger Unfälle. Bei Autofahrern mit 65 Jahren und älter waren gut vier Prozent weniger an Unfällen beteiligt als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Schulwegunfälle blieb mit 436 gleich. Es wurden dabei zwar knapp 18 Prozent weniger Schüler verletzt. Ein Kind wurde aber getötet.

dpa

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