Public-Viewing-Fans müssen stark sein

Schlechte Wetter-Nachrichten - nicht nur fürs Wochenende

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So dürfte es am Samstag vielerorts in Deutschland aussehen.

München - Wer am Samstag unter freiem Himmel das Deutschland-Spiel anschauen wollte, für den gibt es schlechte Nachrichten. Und die reichen noch viel weiter.

Der erste meteorologische Sommermonat Juni hatte es in sich. Selten zuvor gab es so viele Unwetter an einem Stück wie in diesem Juni. Der Juni 2016 brachte 35 Prozent mehr Niederschlag als üblich. Dieser Wert gilt auf ganz Deutschland bezogen. In einigen Regionen fiel sogar das Vierfache der normalen Durchschnittsmenge. Zudem wurde ordentlich mit Sonnenschein gegeizt. Das Sonnenscheinsoll wurde bisher erst zu 85 Prozent erfüllt. Der Juni war damit 15 Prozent trüber als im langjährigen Mittel. So analysiert es das Portal wetter.net.

Fürs kommende Wochenende, an dem Deutschland am Samstag gegen 21 Uhr bei der Fußball-EM auf Italien trifft und viele auf Public-Viewing-Wetter gehofft hatten, haben verschiedene Meteorologen ähnlich schlechte Nachrichten. "Auch die nächsten Tage bringen meist nur durchwachsenes und meist leicht wechselhaftes Wetter", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

Sein Experten-Kollege Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline, malt ähnlich schwarz. Vor allem für den Nordwesten Deutschlands, wo mit kaum noch 15 Grad für den Samstagabend zu rechnen sei. Und auch im Südosten herrscht nicht eitel Sonnenschein. Es soll aber zumindest etwas besser sein als in anderen Ecken der Republik. "Im Südosten bleibt es beim EM-Fieber am Samstag hingegen zwar meist über 25 warm, dafür regnet es hier zum Anpfiff noch stärker und die Spannung kann sich sogar in Gewittergüssen entladen", so Habel.

Wetter in Bayern: Weitere Aussichten sind wenig prickelnd

Und die weiteren Aussichten? Auch da sind sich die Experten einig: Schlechte Nachrichten für Sonnenfans! "Eine anhaltende Regenpause sowie hochsommerliche Phasen sind nicht in Sicht. Zwar beruhigt sich das Wetter im Wochenendverlauf, doch ab der kommenden Woche zeigt sich wieder die bekannte Viererkette: Schauer und kühle Luft in der Nordhälfte, Blitz und Donner im Südosten", prognostiziert Wetteronline.

Und Dominik Jung von wetter.net meint: "Ein stabiles Schönwetterhoch konnte sich bei uns seit Wochen nicht mehr etablieren und ist auch aktuell einfach nicht in Sicht. Eine neue hochsommerliche Phase mit flächendeckenden Spitzenwerten von über 30 oder gar 35 Grad ist ebenfalls nicht in Sicht. Zumindest alle Hitzehasser kommen in den nächsten Tagen voll auf ihre Kosten."

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lin/pm

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