Zusätzliche Gefahr durch Schmelzwasser

Wetter in Bayern: Extremer Starkregen in Alpenregion - Überschwemmungen drohen

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Starker, anhaltender Regen kann in einigen Regionen Bayerns zu Überschwemmungen führen. (Symbolfoto)

Nach einem sonnigen Wochenende droht Bayern nun ergiebiger Dauerregen, der tagelang andauern wird. In einigen Gebieten im Alpenraum drohen Überschwemmungen.

  • Der Mai bleibt in Bayern weiterhin ungemütlich und wechselhaft
  • Starkregen ist für den Alpenraum vorhergesagt.
  • Örtlich kann es zu Überschwemmungen kommen

+++ AKTUALISIEREN +++

Update vom 21. Mai 2019, 07.30 Uhr: Tief „Axel“ hat Bayern in der Nacht von Montag auf Dienstag heftige Regenfälle besorgt. Im Alpenvorland seien bis zu neun Liter Regen pro Stunde gefallen, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes am Dienstagmorgen. Bis zum Mittwochmorgen müsse dort weiter mit heftigen Regenfällen gerechnet werden.

Zu flächendeckenden Großeinsätzen kam es nach ersten Mitteilungen der Behörden nicht. In mehreren Gemeinden seien aber Keller vollgelaufen oder kleinere Straßen vorübergehend gesperrt gewesen, teilte die Polizei mit.

Wetter in Bayern: Extremer Starkregen in Alpenregion - Überschwemmungen drohen

Update vom 20. Mai 2019, 7.02 Uhr: Eine Tiefdruckzone hängt über Bayern fest und das verspricht überhaupt nichts Gutes! Der Deutsche Wetterdienst DWD hat jetzt die höchste Unwetterwarnstufe (violett) für Regionen in Bayern herausgeben.

Vor allem am Alpenrand droht bis Mittwoch heftiger Starkregen, der zu Sturzfluten und Erdrutschen führen kann, wie Merkur.de* berichtet. Die DWD-Metrologen erwarten extreme Mengen an Niederschlag bis 140 Liter pro Quadratmeter - in Staulagen bis 180 Liter pro Quadratmeter. In einigen Gebieten kommt dann noch das Schmelzwasser dazu - oberhalb 1.500 Meter taut es. Überflutungen und Erdrutsche können auftreten, warnt der DWD. 

Wetter in Bayern: Auf Sonnen-Wochenende folgt tagelanger Dauerregen - Warnung vor Sturm

Update vom 19. Mai 2019, 9.50 Uhr: Nach einem sonnigen Wochenende, dass endlich die Hoffnung auf einen nahenden Sommer geweckt hat, wird es schon ab Sonntagmittag wieder deutlich unbeständiger. Bereits ab Mittag bilden sich vom Bergland ausgehend erste Schauer und Gewitter. Dabei erreichen die Temperaturen 16 bis 24 Grad. Der DWD meldet, dass es in Regen- und Gewittergebieten zusätzlich zu sturmartigen Böen kommen kann.

Wetter in Bayern: Dauerregen mit Sturm und Gewittern erwartet

Der Regen hält vor allem in der Südwesthälfte Bayerns in der Nacht zum Montag an, an regenfreien Orten kann es örtlich zu Nebel kommen. Der Montag bringt dann sehr ergiebigen Dauerregen bei rund 13 Grad in Alpennähe, während es laut Angaben des DWD vor allem im Norden Bayerns zu kräftigen Gewittern bei Temperaturen um die 22 Grad kommen kann.

Dauerregen in Bayern: Situation durch Tauwetter zugespitzt

Der Dauerregen soll sich bayernweit durch den ganzen Dienstag hindurch halten, der vor allem in den Alpen kräftig ausfallen kann. Es werden Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 l/qm, an den Alpen 90 bis 120 l/qm und in Staulagen um 150 l/qm erwartet. Zudem verschärfen abtauende Schneedecken die Situation. Erst in der Nacht zum Mittwoch soll der Regen etwas nachlassen, allerdings wird es dafür wieder kühler bei 7 bis maximal 11 Grad.

Update vom 17. Mai 2019, 9.25 Uhr: Wer dieses Jahr vielleicht seinen ersten Abstecher in den Biergarten geplant hat, der sollte sich den Samstag im Kalender markieren. Denn da wird es fast in ganz Bayern freundlich und warm. Nur im Bergland kann es zu einzelnen Schauern kommen. Die Temperaturen steigen dabei häufig über 20 Grad.

Am Sonntag ist es dann vielerorts wieder vorbei mit der sonnigen Pracht und dem weiß-blauen Himmel. Denn gegen Nachmittag und abends ziehen Gewitterwolken auf, die böigen Wind und teilweise starken Regen im Gepäck haben. Das einzig positive daran ist, es wird nicht mehr so kalt, wie in den vergangenen Tagen. Aber ein stabiles, vorsommerliches Hoch lässt noch weiter auf sich warten.

Wetter in Bayern: Nach der Kälte kommt der Regen

Update vom 15. Mai 2019, 14.11 Uhr: Der Mai war bisher definitiv kein Wonnemonat. Es war so kalt wie schon seit Jahren nicht mehr. Im Schnitt 3,5 Grad niedriger als im langjährigen Mittel, berichtet Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Doch zum Wochenende ist endlich Schluss mit den frostigen Temperaturen. Täglich geht es um einige Grad hinauf. Am Sonntag können es stellenweise sogar bis zu 28 Grad werden. Aber mit den wärmeren Temperaturen steigt auch das Unwetterrisiko.

Video: Vorerst kein Sommer

Vor allem über dem Osten Bayerns hält sich ein beständiges Regenband, dass auf Grund von ausbleibender Höhenströmung, auch nicht abziehen kann. So ist es möglich, dass es örtlich zu Starkregen und sogar zu Überflutungen kommen kann. Im Westen des Freistaats - vor allem in Schwaben - bleibt es hingegen weitgehend trocken. 

Die Prognose für die zweite Maihälfte sieht ebenfalls nicht berauschend aus. Das Wetter bleibt unbeständig und von Nordenwesten kann sogar noch einmal ein Kälteeinbruch nach Bayern kommen. Die unruhige Wetterlage soll sich bis in den Juni hinein ziehen, so der Wetter-Experte.

Wetter in Bayern: Es bleibt frostig kalt

Update vom 14. Mai 2019, 16.27 Uhr: In der Nacht zum Mittwoch vornehmlich im Osten und Süden stark bewölkt oder bedeckt, am östlichen Alpenrand Regen, im höheren Bergland ab etwa 800 m Schnee. Im Rest des Landes häufig gering bewölkt und trocken. Abkühlung je nach Bewölkung auf 5 bis -2 Grad, an der See um 8 Grad. In wolkenfreien Regionen häufig Frost in Bodennähe, lokal bis -5 Grad.

Wetter in Bayern - Update, 13. Mai, 21.15 Uhr: Der Winter ist hartnäckig - und gerade den Bayern bleibt wenig erspart. Der Deutsche Wetterdienst DWD warnt auch für die kommende Nacht vor Frost in großen Teilen des Freistaats. Betroffen sind alle Regierungsbezirke, in Oberbayern unter anderem die Landkreise München, Miesbach, Weilheim-Schongau, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Freising, Erding und Garmisch-Partenkirchen. Die Landeshauptstadt selbst bleibt weitgehend verschont.

„Vor allem in Tal- und Muldenlagen tritt leichter Frost um -1 Grad Celsius auf“, schreiben die Meteorologen in ihrer Wetterwarnung. In Bodennähe werde Frost mit bis zu -4 Grad Celsius erwartet. Gültig ist die Warnung für die Zeit von 2 bis 7 Uhr in den Morgenstunden des Dienstag.

Wetter in Bayern: Es kommt noch dicker - Neuschnee und Dauerregen

Wetter in Bayern - Update, 13. Mai, 6.39 Uhr: „In Franken tagsüber sonnig. In den Alpen leichter Regen, in mittleren Lagen geringer Neuschnee. Nachts verbreitet Frost in Bodennähe“ so fasst der Deutsche Wetterdienst die aktuelle Wetterlage in Bayern am Montag zusammen.

Ein Hochdruckgebiet bestimmt das Wetter in Franken, ein Mittelmeertief bestimmt dagegen das Wetter in den Alpen und im Südosten.

Im Karwendel sind bereits bis zu 40 Liter pro Quadratmeter Regen gefallen und es kommt am Montag noch etwas dazu. Bis zu 10 Liter pro Quadratmeter.

In den Alpen können laut dem DWD oberhalb 1000 Meter zwischen 1 und 3 Zentimeter Neuschnee fallen. In Hochlagen der Berchtesgadener Alpen sogar bis zu 10 Zentimeter. 

Die Nacht auf Montag war in Teilen Bayerns schon recht frostig. Am Dienstagmorgen ist im gesamten Freistaat Frost in Bodennähe bis -4 Grad zu erwarten. 

Wetter in Bayern - Update, 12. Mai, 22.01 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt in der Nacht auf Montag vor Frost in weiten Teilen im Norden Bayerns. Im Süden, am Alpenrand, wird es noch ungemütlicher. Dort fällt die Schneefallgrenze laut Deutschem Wetterdienst auf unter 1000 Meter. Verbreitet wird es glatt. Dazu kommt eine Warnung vor Dauerregen im Süden.

In höheren Lagen (um die 1500 Meter) fällt dieser als Schnee - mit dem schönen Effekt von rund 20 cm Neuschnee.

Wetter in Bayern am Muttertag - Update 12.40 Uhr: „Weißer Muttertag“ auf der Zugspitze

Wenig erbaulich hat der Muttertag in Südbayern begonnen - anhaltenden Regen und keine 10 Grad Celsius meldete etwa die Landeshauptstadt München am Sonntag. Immerhin schöner anzusehen waren die Auswirkungen des kühlen und niederschlagsreichen Wetters auf der Zugspitze: Dort fielen laut Augenzeugen rund 20 Zentimeter Neuschnee - und es tobte am Vormittag ein regelrechter Schneesturm. 

Bei reichlich Neuschnee ließen sich auf der Zugspitze am Sonntag leicht Muttertagsgrüße niederschreiben.

Oberhalb von 1000 Höhenmetern wird es wohl auch bis Montagmorgen immer wieder schneien, bis zu fünf Zentimeter Neuschnee sind angesagt, oberhalb von 1.500 Metern sogar weitere 20 Zentimeter.

In tieferen Lagen gingen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes am Wochenende starke Regenfälle nieder. Zwischen den Allgäuer Alpen und dem Karwendel verzeichneten die Meteorologen 20 bis 30 Liter Regen pro Quadratmeter, weiter östlich immerhin noch 20 Liter/Quadratmeter.

Wetter in Bayern am 11.5.2019 - Update 21.23 Uhr: Schneefallgrenze sinkt deutlich

Das Wetter ist aktuell scheußlich in Bayern. Aktuell verursachen die Regenschauer sogar Aquaplaning. Auf der A95 bei Garmisch-Partenkrichen hat eine Frau in ihrem Super-Sportwagen deshalb einen schweren Unfall gebaut (Merkur.de*). Der DWD prophezeit trübe Wetteraussichten für die nächsten Tage. Denn von Norden her weitet sich ein kräftiges Hoch nach Bayern aus. Noch bis Montag kann es laut dem DWD in einigen Regionen zu Dauerregen, Windböen und leichtem Schneefall kommen. Die Warnungen betreffen sämtliche Landkreise im Süden Bayerns. Die Warnung vor Dauerregen gilt vor allem für die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Bad-Tölz-Wolfratshausen und Miesbach. 

Außerdem stürmt es gewaltig in den Alpen: Für mittlere und hohe Lagen prophezeit der DWD bis in die Nacht zum Montag hinein Sturmböen bis 85 km/h. 

Wetter-Wahnsinn geht weiter: Ab Montag Schnee bis auf 800 Meter im Süden von Bayern

Über die trüben Wetteraussichten, die uns am morgigen Muttertag erwarten, berichteten wir bereits (siehe ursprüngliche Meldung weiter unten) - leider zeichnen die Vorhersagen für die nächsten Tage nicht unbedingt ein optimistischeres Bild: 

Schon in der Nacht zum Dienstag soll es in Alpennähe mehr Wolken und Regen geben - an den Alpen sinkt die Schneefallgrenze sogar sehr deutlich - auf bis zu 800 Meter. 

Für den Dienstag selbst prophezeit der DWD einen überwiegend bewölkten Himmel mit gebietsweisem Regen in der Region vom Allgäu bis zum Bayerwald. 

Ansonsten soll es wechselnd bewölkt und immerhin meist trocken bleiben. Und für den Norden von Bayern gibt es sogar gute Wetter-Nachrichten: Im westlichen Franken bleibt es laut DWD länger sonnig.

Wetter in Bayern - Update vom 11.5.2019, 11.15. Uhr:

München - Bislang zeigt sich der Mai von seiner wilden Seite. Regen, Wind, Schnee, dazwischen mal wieder milde Temperaturen und Sonnenschein - es scheint fast so, als würde sich der Wonnemonat selbst mit dem April verwechseln. Nun steht auch noch der Muttertag bevor - ein ganz besonderer Tag, den viele Familien am liebsten mit einem Ausflug ins Freie verbinden. Doch wie sieht es in diesem Jahr mit dem Wetter am Ehrentag unser aller Mütter aus? Schlecht - zumindest, wenn man nach der Prognose vom Deutschen Wetterdienst für einen Teil Bayerns geht.

Der DWD prophezeit nämlich für den östlichen Alpenrand eine ganztägig trübe Angelegenheit - hier soll es nicht nur regnen, sondern oberhalb von 1100 Metern sogar Schnee geben. Auf nur ungemütliche fünf Grad soll das Thermometer an den Alpen krabbeln. Wer hier also einen Muttertagsausflug plant, sollte sich nicht nur warm einpacken, sondern auch Regenkleidung parat haben. Im restlichen Bayern wird es teilweise stark bewölkt, an den östlichen Mittelgebirgen regnet es vereinzelt. 

Wer in Franken lebt, darf sich dann aber doch noch freuen, denn ab Mittag lockert sich hier die Wolkendecke auf. Am unteren Main steigen die Temperaturen auf bis zu 15 Grad.

Wetter in Bayern am Samstag: Amtliche Warnung für beinahe den ganzen Freistaat

Vor dem Muttertag ist allerdings erst mal der Samstag dran - und da wird es teilweise richtig ungemütlich. Für beinahe ganz Bayern gibt es eine amtliche Wetterwarnung. Von Rosenheim bis hinauf nach Würzburg warnt der DWD vor Windböen. Sie können bis zu 60 km/h Fahrt aufnehmen. Richtig stürmisch wird es zudem am Alpenrand. Oberhalb von 1500 Metern pfeifen Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern, in exponierten Lagen sogar mit 85 km/h. Die Warnung vor Wind- und Sturmböen gilt größtenteils zunächst von 12 bis 22 Uhr am Samstag.

Warum ein aktuelles Wetterphänomen seinem Namen alle Ehre macht, lesen Sie hier. Außerdem gibt es spektakuläre Bilder aus Australien. Dort hat eine Naturgewalt eine ganze Stadt überrollt - und sie regelrecht verschluckt.

mes/sl

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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