Wetterfrosch hat Pech: WM-Halbfinale tabu  

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Die Aufnahme vom 19.12.2001 zeigt Julian Merker, den Wettertechniker der Wetterstation auf der Zugspitze in 2965 Metern Höhe vor dem Eingang zur Station.

Garmisch-Partenkirchen - Julian Merker verpasst das Halbfinale der Deutschen Nationalmannschaft, weil  Fernsehen an Deutschlands höchstgelegenem Arbeitsplatz verboten ist. Sein einziger Trost:

Pech gehabt - an Deutschlands höchstgelegenem Arbeitsplatz war das WM-Halbfinale der deutschen Nationalelf am Mittwochabend zumindest im Fernsehen tabu. In der Beobachtungsstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf der Zugspitze (2962 Meter) darf nicht geglotzt werden.

“Ich kann das Spiel nicht anschauen“, sagte Wetterwart Julian Merker der Nachrichtenagentur dpa. Dabei hätte er die Begegnung gerne live im Fernsehen verfolgt, aber Vorschrift sei eben Vorschrift. Allenfalls Radiohören ist erlaubt, wie der 34-Jährige sagte.

Doppeltes Pech: Auch das Finale kann Merker nicht anschauen. Er hat an diesem Sonntag wieder Dienst und gibt seine Aufzeichnungen auf Deutschlands höchster Wetterstation stündlich an die DWD-Zentrale weiter. “Ich muss gestehen, dass ich bei der Erstellung des Dienstplanes gar nicht darauf geachtet habe, wann die Deutschen spielen“, räumte der Sportsfreund aus Murnau a. Staffelsee ein. Merker schaut Fußballspiele am liebsten zusammen mit Freunden an. “Hätte ich frei gehabt, wäre ich sicher zum Public Viewing gegangen.“

dpa

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