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Wie im Wilden Westen: Rehe vor dem Ertrinken gerettet

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Diese beiden Rehe haben Feuerwehr und Wasserwacht am Montagabend in Waldkraiburg vor dem Ertrinken bewahrt. © fib/Eß

Waldkraiburg - Spektakuläre Tierrettung in Waldkraiburg (Kreis Mühldorf am Inn): Feuerwehr und Wasserwacht haben am Montagabend zwei Rehe vor dem Ertrinken bewahrt. Eines der Tiere wurde im Wildwest-Stil gerettet.

Um 20.15 Uhr ging Alarm ein bei den Feuerwehren aus Pürten und Kraiburg sowie bei den Wasserwachten aus Mühldorf und Waldkraiburg: Ein Spaziergänger hatte gesehen, wie zwei Rehe im Innkanal bei Pürten trieben. An der Unglücksstelle verloren die Retter keine Zeit:

Eines der Rehe wurde von der Feuerwehr wie im Wilden Westen eingefangen: Mit einem Lasso wurde es das Tier aus dem Wasser gezogen. Das zweite Reh wurde von der Wasserwacht mit dem Boot eingefangen und an Land gebracht.

Feuerwehr und Wasserwacht retten Rehe vor dem Ertrinken

Im Trockenen stellten dann die Retter fest, dass es sich bei einem der geretteten Tiere um ein vermutlich ein Dreivierteljahr altes Rehkitz handelt. Das zweit Rehe ist älter und trächtig. Die beiden Rehe wurden vom Tierarzt noch vor Ort untersucht.

Stellet sich nur noch die Frage: Wo sollten die geretteten Tiere vorerst untergebracht werden? Hier stellten die Feuerwehleute abermals ihre großen Herzen unter Beweis: Ein Feuerwehrmann aus dem Waldkraiburger Ortsteil Pürten nahm die beiden Rehe für eine Nacht bei sich auf dem Bauernhof auf. Männer der Wehr aus Pürten hingen eine Wärmelampe auf und legten die beiden Rehe behutsam ins Stroh. Im Laufe des Dienstags soll ein Jäger die Rehe wieder in der freien Wildbahn aussetzen.

fro

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