Der Wind ist Schuld: Ski-Lifte stehen weiter still

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Die Lifte auf der Zugspitze stehen wohl auch am Wochenende weiter still.

Oberstdorf - Nach den Schneefällen Anfang der Woche haben sich Wintersportler bereits auf die ersten Abfahrten gefreut. Allerdings wohl zu früh - der Wind macht ihnen einen Strich durch die Rechnung.

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Wintersportler müssen sich noch etwas gedulden: Obwohl es in den bayerischen Alpen in den letzten Tagen reichlich geschneit hat, ist an einen Start in die Skisaison noch nicht zu denken.

„Das Problem ist der Wind. Er verfrachtet den frisch gefallenen Schnee in Senken und Mulden abseits der Pisten“, sagte Manfred Haas, Pistenchef des Skigebiets Zugspitze, am Mittwoch. Über einen Start in die Skisaison werde jetzt jeden Tag neu entschieden.

Auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) fiel seit dem Wochenende etwa ein halber Meter Neuschnee. Durch den starken Wind lägen jedoch nur etwa 30 Zentimeter auf der Piste. Vor zwei Wochen hatte die Zugspitze den geplanten Saisonstart wegen Schneemangels abgesagt.

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Auch in den höchstgelegenen Skigebieten im Allgäu ist noch ungewiss, wann die Skisaison starten kann. Die Bahnbetreiber hatten gehofft, sowohl am Nebelhorn oberhalb von Oberstdorf als auch im grenzübergreifenden Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand an diesem Samstag (10. Dezember) einige Skilifte zum ersten Mal laufen zu lassen.

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Doch auch dort wehte am Mittwoch starker Wind über die Pisten. „Es hat 30 bis 50 Zentimeter geschneit, trotzdem haben wir noch einige kahle Rücken. Wir müssen abwarten, wie sich das Wetter weiter verhält“, sagte Jörg Homburg, Marketingleiter der Oberstdorfer Bergbahnen.

dpa

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