Dreiste Aktion in Würzburg

Wie dreist: Geldbeutel-Dieb verlangt Finderlohn

Würzburg - Frechheit siegt nicht immer: Ein dreister Dieb hat in Würzburg erst einem Mann die Geldbörse gestohlen und wenig später dafür Finderlohn verlangt - ohne Erfolg.

Der 48 Jahre alte Mann verstrickte sich auf der Polizeistation jedoch in Widersprüche und sei deshalb aufgeflogen, teilte die Bundespolizei mit. Der Mann hatte am Freitag amtliche Ausweise sowie Geld- und Versicherungskarten eines 22-Jährigen abgegeben und auf seinen Finderlohn bestanden. Die misstrauisch gewordenen Beamten durchsuchten den 48-Jährigen und fanden die fremde Geldbörse. Der bestohlene 22-Jährige konnte zudem den mutmaßlichen Dieb genau beschreiben - die Erklärung passte auf den unehrlichen Finder. Diesen erwartet nun statt Finderlohn eine Strafanzeige.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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