Mädchen trieb leblos im Wasser

Tödlicher Badeunfall: Lehrerinnen verurteilt

Zell am See - Im Juli ertrank ein Mädchen im Schwimmunterricht in Zell am See (bei Salzburg). Jetzt ist gegen zwei Lehrerinnen ein Urteil gefällt worden.

Nach einem tödlichen Badeunfall im Hallenbad von Zell am See (Bundesland Salzburg, Österreich) sind am Donnerstag zwei Lehrerinnen zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Eine zwölfjährige Nichtschwimmerin, die aus Syrien stammte und erst eine Woche vor dem Unfall an die Mittelschule Saalfelden gekommen war, war im Juli 2014 von Badegästen leblos am Grunde des Beckens entdeckt worden. Das Mädchen hatte kein Deutsch gesprochen.

Das Bezirksgericht Zell am See sprach die beiden Lehrerinnen der fahrlässigen Tötung und Verletzung der Aufsichtspflicht schuldig und verurteilte sie zu drei Monaten Haft auf Bewährung.

Der Verteidiger der Lehrerinnen kündigte Berufung an. Die Eltern des Mädchens wollen nun auf 4000 Euro Schmerzensgeld klagen, wie ihr Anwalt sagte.

dpa

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