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Bub zündelt: Sieben Meter hohe Stichflamme

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Piesenhausen - Ein Bub (9) hat sich sich beim Zündeln in Piesenhausen (Kreis Traunstein) in Lebensgefahr gebracht. Ein Benzinkanister fing Feuer, beim Löschen gab es eine sieben Meter hohe Stichflamme.

Am Dienstag gegen 15.40 Uhr zündelte der 9-jährige Schüler in Piesenhausen vor der Garage mit Benzin.

Er schüttete hierfür eine kleine Menge auf den Boden und zündete diese an. Der nebenstehende Benzinkanister fing jedoch ebenfalls Feuer. Sich seiner Gefahr wahrscheinlich nicht bewusst, nahm der Junge den brennenden Kanister und lief damit rund 20 Meter zum hauseigenen Brunnen, um den Kanister zu löschen.

Als das brennende Benzin mit dem Wasser im Brunnen in Kontakt kam, entwickelten sich schlagartig sechs bis sieben Meter hohe Stichflammen, die auf die angrenzende Hausmauer übergriffen. In Panik lief der Schüler zu seiner Mutter. Noch bevor das Haus richtig Feuer fangen konnte, gelang es der Mutter mit einem Feuerlöscher die Flammen zu löschen. Durch das schnelle Eingreifen erlitten lediglich ein Fenster und die Hausfassade leichte Beschädigungen. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.

Unglaubliches Glück hatte der Junge, denn er erlitt kaum Verletzungen. Mit leichten Brandverletzungen an den Fingern, versengten Haaren im Stirnbereich und einem Schock kam er davon.

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