Zugspitze: Münchner (33) stürzt 150 Meter in den Tod

Garmisch-Partenkrichen - Tragödie im Zugspitzgebiet: Ein 33-jähriger Münchner stürzte 150 Meter tief und kam ums Leben.

Gegen 6.45 Uhr machten sich zwei Münchner Skibergsteiger (33 und 49 Jahre) am Samstag auf den Weg, um von Ehrwald aus über die Wiener-Neustädter Hütte zur Zugspitze zu gelangen. Nach einer Gipfelrast um die Mittagszeit entschieden sie sich, über den südlichen Gipfelhang mit den Skiern in Richtung Sonnalpin und dann weiter über das „Gatterl“ nach Ehrwald abzufahren, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt.

Bereits nach rund 100 Höhenmetern lösten sie in einer steilen Rinne eine erhebliche Schneebrettlawine aus. Hier hatten die beiden noch Glück, sie wurden nicht mitgerissen. Als die beiden die Abfahrt fortsetzten, stürzte kurz darauf der 33-Jährige: Er rutschte durch eine mit Felsen durchsetze Rinne und stürzte schließlich über nahezu senkrechtes Gelände ab. Erst rund 150 Meter tiefer kam er auf einem Schneefeld zum Liegen.

Die Bergrettung wurde von seinem Begleiter über Handy verständigt. Obwohl es bereits kurze Zeit später gelang, mit einem ADAC-Hubschrauber einen Arzt und einen Garmischer Bergwachtmann an der Unfallstelle abzusetzen, konnte dem Abgestürzten nicht mehr geholfen werden. Er war den Sturzverletzungen bereits erlegen.

Der Verstorbene wurde im Anschluss durch Beamte der alpinen Einsatzgruppe mit Hilfe des Polizei-Hubschraubers geborgen und zu Tal geflogen. Maßgeblich unterstützt wurden sie dabei von Beschäftigen und Gerätschaften der bayerischen Zugspitzbahn. Der zweite Skibergsteiger blieb unverletzt und wurde ebenfalls durch den ADAC-Hubschrauber geborgen.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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