Zuwanderer sorgen für Bayerns Bevölkerungsboom

München - Knapp 45.000 Menschen mehr zählt der Freistaat seit den letzten neun Monaten. Doch Grund für das Bevölkerungswachstum ist kein unerwarteter Baby-Boom. Ganz im Gegenteil.

Die Bevölkerung in Bayern ist in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres um knapp 45 .00 Menschen gewachsen.  unerwarteteBaby-Boom Dieser Zuwachs liege vor allem an der Zuwanderung, teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag in München mit.

In den ersten drei Quartalen kamen demnach 47.200 mehr Menschen aus dem Ausland nach Bayern als auswanderten. Dieser Saldo war 2010 noch deutlich geringer ausgefallen. Aus anderen Bundesländern zogen 93.900 Menschen in bayerische Gemeinden, nur 82.600 Bürger verließen den Freistaat.

Die Geburtenrate in Bayern ging dagegen von Januar bis September 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent zurück. So kamen in diesem Zeitraum lediglich 75.788 Babys in Bayern zur Welt. Die Zahl der Sterbefälle ging im gleichen Zeitraum im Vergleich zum ersten Dreivierteljahr 2010 um 0,48 Prozent auf 89.876 zurück. Insgesamt zählte der Freistaat im September 2011 rund 12,58 Millionen Einwohner.

dpa

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