Mit 86 Jahren, da macht das Raten Spaß

Das ist der älteste Kandidat bei „Wer wird Millionär?“

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Wie weit schafft es Karlheinz Reher bei „Wer wird Millionär?“ Die Antwort gibt es am Montagabend um 20.15 Uhr auf RTL.

Köln - Am Montagabend nimmt Karlheinz Reher, mit 86 Jahren der bisher älteste Kandidat von „Wer wird Millionär?“, auf Günther Jauchs Ratestuhl Platz.

„Wer wird Millionär?“, 20.15 Uhr, RTL

Er war in seinem Leben schon Journalist, Controller, Autor – und jetzt auch noch Ratefuchs im Fernsehen! Karlheinz Reher ist mit seinen 86 Jahren der bisher älteste Kandidat, der es auf Günther Jauchs Ratestuhl bei Wer wird Millionär? geschafft hat. Vergangene Woche amüsierte er das Publikum bereits mit seiner netten, norddeutschen Art, am Montagabend darf er noch einmal weiterraten. Ob der Rentner aus Aumühle (Schleswig-Holstein) die Million gewinnt, dürfen wir noch nicht verraten, er sprach aber mit uns über seinen TV-Auftritt:

Herr Reher, wie war es denn bei „Wer wird Millionär?“?

Karlheinz Reher: Wunderschön! Große Klasse! Ich war überhaupt nicht aufgeregt.

Wie waren die Fragen, schwerer oder leichter als erwartet?

Reher: Sie waren genau so, wie ich es erwartet hatte.

Wie kam’s zu Ihrer Teilnahme?

Reher: Ich habe mir immer wieder gedacht: Mensch, das musst du mal prüfen, ob du das durchstehst. 300 Mal habe ich bei RTL angerufen, um mich anzumelden. Nach drei Jahren hat es dann endlich geklappt: Der Zufallsgenerator hat mich ausgewählt.

Sie sind ja mit Ihren 86 Jahren der offiziell älteste Kandidat bei „Wer wird Millionär?“ aller Zeiten. Was sagen Sie dazu?

Reher: Na, das wundert mich nicht weiter. Ich weiß ja, dass ich noch gut beieinander und fit bin.Und ich hab mich auch sehr gut geschlagen!

Einmal fragten Sie sogar, ob sich die Redaktion bei einer Antwort nicht geirrt habe …

Reher: Das war aber nur scherzhaft gemeint. Ich finde, die Fragen bei Wer wird Millionär? sind zu 90 Prozent gut, nur manchmal ist etwas Dümmliches dabei.

Hatten Sie denn Angst, dass etwas drankommt, was Sie nicht wissen?

Reher: Absolut. Ich kenne mich weder in moderner Musik aus noch in der modernen Film- oder Literaturszene. Da hab ich natürlich gezittert! Aber da hatte ich Glück. Ich hatte aber auch Angst davor, die Auswahlfrage nicht schnell genug zu beantworten. Dann war es so, dass ich die Frage nach 14 Sekunden richtig beantwortete, aber vergessen hatte, Okay zu drücken! Nach 20 Sekunden kam dann das Signal, und mein Glück war, dass ich als Einziger die Frage richtig hatte. Dann ertönte der Lautsprecher: „Karlheinz Reher!“ Gott, war ich da froh! Das war der schönste Moment überhaupt.

Wie war denn Herr Jauch?

Reher: Herr Jauch ist der Herr im Ring. Sehr souverän, freundlich, fair. Wir haben uns nach der Sendung noch unterhalten, dann meinte er zu mir: „Das haben Sie gut gemacht!“ Das hat mich natürlich gefreut.

Wie ist Ihre WWM-Teilnahme denn in Ihrem Umfeld aufgenommen worden?

Reher: Das Telefon steht nicht still! 20 Zeitungen haben mich schon interviewt, das NDR-Fernsehen macht einen Beitrag. Hier in Aumühle, das ist ein kleiner Ort mit knapp 3000 Einwohnern, da spricht mich jeder an und gratuliert mir.

Was würden Sie mit einem großen Gewinn kaufen?

Reher: Meine Frau und ich wollen eine richtig gute Reise machen, zum Nordkap mit Hurtigruten. Dann steht bei uns eine teure Regenrinnen-Reparatur an, die Kinder kriegen ein bisschen Geld, mein Konto war ein bisschen im Minus, das würde ich gerne ausgleichen – und den Rest würde ich anlegen.

Was ist Ihr Rezept, um so lange wie Sie fit zu bleiben?

Reher: Arbeit hat mir immer Spaß gemacht und das Leben mit meiner Familie auch. Ich habe ein abgerundetes Leben geführt. Und ich bin nach der Pensionierung nicht in den Ruhestand abgesunken, sondern habe immer fleißig weitergearbeitet.

Interview: Andrea Stinglwagner

Quelle: tz

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