Die Durchstarterin

Andrea Kaiser moderiert Promi-Magazin "Pin"

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Schön, klug und sympathisch: Moderatorin Andrea Kaiser.

München - Andrea Kaiser moderiert ab Freitag das neue Promi-Magazin "Pin" auf Sat.1. Die tz traf die 30-Jährige zum Interview und sprach mit ihr über das Format der Sendung.

Es ist kein Zufall, dass das neue Promi-Magazin von Sat.1 zeitgleich mit der neuen Staffel von The Voice of Germany startet. Denn Pin – das People-Magazin will auch Hintergrund-Infos zu der Show liefern, die im vergangenen Jahr die große Quoten-Überraschung war.

Moderiert wird Pin von Andrea Kaiser, und das passt wunderbar, denn auch die 30-Jährige ist in den vergangenen Jahren ziemlich durchgestartet. Mit 14 (!) machte sie ein Volontariat bei Radio Arabella und arbeitete dort als Moderatorin. 2002 wechselte sie ins TV, präsentierte unter anderem Weck up, die Morningshow von Sat.1 (mit Alexander Mazza) und war ran-Moderatorin der Europa und Champions League. Nun also die erste „richtig eigene“ Sendung. Wir sprachen mit der sympathischen Münchnerin.

Frau Kaiser, was erwartet die Zuschauer bei „Pin“?

Andrea Kaiser: Die Idee ist letztlich ein Impuls, den viele kennen: Ich habe nicht die Zeit, jeden Tag irgendwelche Promi-Magazine zu gucken, will aber trotzdem wissen, was passiert. Wir dachten, es wäre schön, wenn man freitagabends nach Hause kommt, entspannen kann und dann alles über die Menschen erfährt, die die Woche bewegt haben.

Es heißt, der Fokus liege auf deutschen Stars. Gibt es davon genug, dass man jede Woche eine Sendung machen kann?

Kaiser: Das denke ich schon. Nehmen wir die Ereignisse der vergangenen Wochen: Wenn Andreas Türck sein Comeback feiert, ist das sicher ein Thema genauso wie die Ereignisse um Jenny Elvers. Uns interessiert weniger, wenn Miley Cyrus ihren zehnten Absturz hat. Die Zielgruppe sind erwachsene Frauen und natürlich Fans von The Voice of Germany, über das wir exklusiv berichten.

Klingt aber auch nach B- und C-Promi-Alarm …

Kaiser: Es ist immer eine Definitionssache: Was ist ein Star? Mich interessieren auch Leute, die nicht unbedingt A-Promis sind. Eine Daniela Katzenberger zum Beispiel. Ich bin sicher, wir werden Promis finden.

Es gibt die Rubrik mit dem Titel „Der Feind in meinem Bett“ …

Kaiser: Ja, darauf freue ich mich ganz besonders (lacht). Da darf ein „Anti-Fan“, also einer, der einen Promi total hasst, bei diesem Promi für 24 Stunden einziehen und ihm alles sagen, was er nicht an ihm mag. Ich bin gespannt, wie sich unsere Prominenten präsentieren, wenn sie nicht umgarnt werden (lacht).

Sie und Ihr Mann sind selbst gern gesehener Gast auf dem Roten Teppich. Ist das ein Vorteil für Ihre Sendung?

Kaiser: Ich persönlich nehme mich eigentlich nicht als prominent wahr. Es ist nicht so, dass irgendwo Paparazzi auf mich warten. Und wenn die warten würden, würden sie einschlafen (lacht). Mein Mann und ich führen ein total normales Leben, fast langweilig (lacht). Neulich auf dem Oktoberfest hat mich jemand – ich sag nicht wer – gefragt, wo hier die Promi-Toiletten sind. So etwas ist mir total fremd. Ich werde meine Sendung also journalistisch angehen.

Interview: Thy

Quelle: tz

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