Atze Schröder verrät: "Privat bin ich glücklich liiert"

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In der Öffentlichkeit zeigt er sich nur als Atze Schröder. Wer der Mann hinter der Kunstfigur ist, soll weitgehend geheim bleiben.

München - Er gehört zu den erfolgreichsten Comedians im deutschen Fernsehen: Atze Schröder. Doch was steckt eigentlich hinter der Kunstfigur? In der tz verrät er ein bisschen was über den Mann hinter Atze.

Atze Schröders neuestes Projekt ist Die RTL-Comedy Woche, die nun immer freitags um 22.15 Uhr ausgestrahlt wird. Abgesehen davon ist der Mann, der 1965 in Essen „das warme Licht der Welt erblickte“ (RTL), zurzeit auf Tournee. Am 26. und 27. April 2013 (!) ist er in München zu Gast, der Vorverkauf läuft bereits (alle Infos und -Tickets auf www.atze-schroeder.de). Mit der tz sprach Schröder über die neue Sendung, das Leben als Kunstfigur und er verriet sogar ein bisschen was über den Mann hinter Atze.

Herr Schröder, für alle, die die Premiere der „Comedy Woche“ verpasst haben: Worum geht’s?

Atze Schröder: Die Grundidee von uns Komikern war eigentlich, dass wir uns einmal in der Woche privat treffen, um uns auszutauschen darüber, was so los ist in der Welt. Dann hat die Produktionsfirma Brainpool zusammen mit RTL ein Sendungskonzept dafür entwickelt. Das war uns natürlich ganz recht. Und so machen wir unseren Wochenrückblick jetzt im Fernsehen.

Klingt nach „7 Tage, 7 Köpfe“.

Schröder: Der Vergleich ist schnell da, klar. Aber wir werden eher einen Hang zum Boulevardesken haben und auch Einspielfilme zeigen.

Ein Beispiel?

Schröder: Sagen wir mal: Fritz Wepper erklärt in irgendeine Kamera, dass er nun doch wieder zu seiner Frau zurückgeht. Das wollen wir sehen. So etwas müssen wir durch den Kakao ziehen.

Politik findet nicht statt?

Schröder: Auch, aber nicht unbedingt. An der FDP zum Beispiel, deren Prozentpunkte inzwischen unter Magerquark liegen, kommt man wohl nicht vorbei.

Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber das machen andere doch auch alles. Was soll das Besondere sein an der „Comedy Woche“?

Schröder: Das Besondere sind die Teilnehmer, so unterschiedliche Charaktere wie Dieter Nuhr und Paul Panzer.

Gehen wir mal weg von der „Comedy Woche“. Atze Schröder ist ja eine Kunstfigur, über den Mann dahinter weiß man wenig. War das von Anfang an so geplant?

Schröder: Nein, das hat sich erst so entwickelt. Am Anfang war Atze eine reine Comicfigur, sehr überzeichnet und sehr polarisierend. Das wurde aber irgendwie Kult. Und als Alles Atze bei RTL so super lief, da fanden bei mir vorm Haus richtige Fan-Partys statt. Ich musste irgendwann auf die Bremse treten. Daraus hat es sich letztlich entwickelt, dass ich den Bühnen-Atze sozusagen trenne von meinem echten Leben. Das ist für mich sehr komfortabel.

Verraten Sie uns trotzdem etwas über den Mann unter der Perücke?

Schröder: Welche Perücke?

Haha. Soll der Mann hinter Atze also ein ewiges Geheimnis bleiben?

Schröder: Nein, nein. So streng bin ich auch nicht. Ich antworte auf alles.

Haben Sie zum Beispiel Kinder?

Schröder: Nein. Allerdings Patenkinder.

Verheiratet?

Schröder: Auch nicht, aber seit 25 Jahren bin ich mit meiner Freundin zusammen, wir leben in Münster und ich würde sagen, es grenzt an Liebe.

So ein feines Kompliment würde Atze nie einfallen, oder?

Schröder: Das stimmt wohl. Aber ein paar Unterschiede muss es ja auch geben. Meine Frau sagt allerdings, sie liegt manchmal mit zwei Männern im Bett (lacht).

Interview: Stefanie Thyssen

Quelle: tz

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