HIV-verseuchtes Blutgerinnungsmittel

"Blutgeld" im ZDF: Drama über Medizinskandal

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Eine Szene aus dem ZDF-Drama „Blutgeld“: Ralf (Max Riemelt) bereitet sich auf eine sogenannte Faktor-VIIIInjektion vor.

München - Das ZDF-Drama "Blutgeld" nimmt einen Medizinskandal von vor 30 Jahren ins Visier. Ein HIV-verseuchtes Gerinnungsmittel zerstörte damals die Hoffnungen vieler Bluter.

Vor rund 30 Jahren erschütterte ein Medizinskandal vor allem die Industrieländer: Ein aus Blut hergestelltes Gerinnungsmittel sollte Menschen, die an der Bluterkrankheit leiden, das Leben retten.

„Blutgeld“, Montag, 20.15 Uhr, ZDF

Allerdings war das Mittel HIV-verseucht – rund 1500 Bluter infizierten sich damals, rund 400 von ihnen leben noch. Das ZDF-Drama Blutgeld erinnert an die Ereignisse von damals. Im Mittelpunkt stehen die Brüder Ralf (Max Riemelt), Thomas (David Rott) und Stefan (Fabian Busch) aus der Nähe von Köln. Die Jungs sind Bluter, was bedeutet, dass sie bei jeder kleinen Schramme sterben könnten. Als mit Faktor VIII ein vermeintliches Wunderwerk der Pharmazie auf den Markt kommt, hoffen die drei auf eine Zukunft. Doch es kommt alles anders...

tz

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