Nur zwei Tage nach dem Schuss-Drama

Chiemsee-Krimi: Schmidt Max dreht schon wieder

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Max Schmidt, bekannt aus der BR-Sendung Freizeit, steht schon wieder vor der Kamera.

München - Wie heißt es so schön? Der Schmidt Max, des is a zacher Hund. Nur zwei Tage nach dem Drama am Set vom Chiemseekrimi steht der 43-Jährige schon wieder vor der Kamera!

Wie die tz erfuhr, setzte Schmidt am Donnerstag die Dreharbeiten fürs ZDF fort. Schmidt, den das Publikum aus der BR-Sendung Freizeit kennt, war Dienstag aus Versehen von seinem Schauspieler-Kollegen Edgar Selge mit einer Gaspistole angeschossen worden. Keiner der beiden Männer konnte vorher ahnen, dass die Waffe tatsächlich geladen war (tz berichtete). „Der Schauspieler ist wieder im Einsatz“, bestätigte ZDF-Sprecher Peter Gruhne gestern unserer Zeitung.

Wie die tz erfuhr, hatte Schmidt Donnerstag das Traunsteiner Krankenhaus verlassen - und muss von dort aus quasi ans Set gefahren sein: Im zirka 20 Kilometer entfernten Übersee (und am Samerberg) entsteht derzeit der ZDF-Film Hattinger - Der Chiemseekrimi. Hauptdarsteller Michael Fitz übernimmt die Rolle des Kommissars Hattinger, Schmidt übernimmt in einer Nebenrolle den Part eines Musikers, Selge spielt einen Verdächtigen. Laut Drehbuch sollte Selge in einer Szene Schmidt die ungeladene Gaspistole ans Bein halten. Doch dann löste sich tatsächlich ein Schuss, Schmidt zog sich eine Fleischwunde zu und kam sofort ins Krankenhaus.

Selge (64) plagt das schlechte Gewissen. Am Donnerstag äußerte er sich gegenüber rosenheim24.dezu dem Unfall: „Nach der ausführlichen Besprechung mussten wir davon ausgehen, dass die Schreckschuss-Pistole im Augenblick des Schusses auf Max Schmidt nicht geladen war. Mir tut es unendlich leid für ihn.“ Polizei, Sender und Produktionsfirma gehen immer noch der Frage nach: Wie kam die Patrone in die Waffe? Zum Zeitpunkt des Krimidrehs war ein Waffenmeister am Set - ein Experte, der sich bestens mit Pistolen dieser Art auskennt. Derzeit laufen noch die Ermittlungen - auch, wie es in so einem Fall zur Routine gehört, gegen Selge.

Schmidt lässt sich jedenfalls nicht unterkriegen, geht ehrgeizig seine nächsten Projekte an: In Kürze steht ein weiterer Dreh an. Der Schmidt Max spielt in einer Folge von Franz Xaver Bogners München 7 mit. Er springt für Hauptdarsteller Florian Karlheim ein, der für den BR-Krimi Paradies 505 nach Niederbayern muss. So lange bekommt München 7-Kommissar Xaver (Andreas Giebel) einen neuen Kompagnon - den Huber Fred (Schmidt), einem Ermittler mit besonders wildem Fahrstil. Die Arbeiten sollten eigentlich heute starten.

Eva Hutter

Quelle: tz

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