Ein TV-Klassiker im Dezember

Fliegt „Der kleine Lord“ wegen Skandal-Schlagzeilen aus dem ARD-Weihnachtsprogramm?

„Der kleine Lord“ gehört zu den Weihnachtsfilm-Klassikern im ARD
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„Der kleine Lord“ gehört zu den Weihnachtsfilm-Klassikern im ARD

„Der kleine Lord“ - ein echter Filmklassiker, der an den Weihnachtstagen nicht im TV fehlen sollte. Doch ein Skandal rund um den Schauspieler könnte den Film aus dem Programm ziehen.

  • Wird „Der kleine Lord“ aus dem Feiertags-Programm gezogen?
  • Skandal um Schauspieler sorgt für Schlagzeilen.
  • ARD bezieht Stellung zu der Tatsache.

Frankfurt am Main -  Das Weihnachtsprogramm der TV-Sender steht seit mehreren Wochen fest. Zuschauer wollen wissen, wann ihre Lieblings-Weihnachtsfilme ausgestrahlt werden, um sich einen gemütlichen Vormittag oder Abend vor dem Fernseher zu machen. Ein Klassiker darf auch 2020 nicht fehlen: „Der kleine Lord“. Die Rolle von Cedric Errol machte 1980 den neunjährigen Schauspieler Ricky Schroder zu den erfolgreichsten und berühmtesten Kinderstar. Jetzt könnte das ARD-Weihnachtsprogramm für eine Umstrukturierung sorgen - der Grund: Skandal-Schlagzeilen rund um Ricky Schroder.

Ricky Schroder: Skandal um den Schauspieler durch „Black Lives Matter“

Auf seinem Twitter-Account hatte der 50-Jährige Schauspieler sich für Kyle Rittenhouse eingesetzt. Der 17-Jährige Mann hatte im August 2020 auf Menschen der „Black Lives Matter“-Proteste in Kenosha geschossen. Videoaufnahmen sollen beweisen, dass er auf der Demonstration zwei Menschen tötete. Wie das Online-Portal nbcnews.com berichtet, muss er sich vor Gericht wegen zweifachen Mordes stellen. Doch was hat Ricky Schroder damit zu tun?

Der 50-Jährige ist von der Unschuld des 17-jährigen Täters überzeugt. Laut eigener Aussagen steuerte er Hunderttausende Dollar zu der Kaution bei, die sich auf zwei Millionen bezog. Fans und TV-Kollegen können nicht nachvollziehen, wieso Ricky sich so dazu äußert. US-Sängerin und Schauspielerin Bette Midler meldet sich ebenfalls zu dem Vorfall und möchte ihre Meinung mit der Welt teilen: „Vielen Dank an alle, die ein mordendes Kind wieder rausgelassen haben? Dieser Junge hat zwei Menschen getötet und einen anderen schwer verletzt. Warum feiert ihr ihn? Ricky Schroder? Wer hätte gedacht, dass er so bösartig sein kann?“, so die 74-Jährige.

„Der kleine Lord“ ARD: Zieht der Sender den Weihnachtsfilm aus dem Programm?

„Ich hoffe, dass die ARD dieses Jahr Haltung zeigt und ‚Der kleine Lord‘ nicht mehr zeigt“, kommentiert eine Userin. Doch was sagt die ARD zu dem Skandal? Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto, reagierte t-online gegenüber mit einem Statement: „Ricky Schroder hat mit seinen Solidaritätsbekundungen als Privatperson gehandelt. Sein Verhalten steht dabei in keinem Zusammenhang zu seiner Rolle in ‚Der kleine Lord‘ oder zum Film als solchen. ‚Der kleine Lord‘ wird wie geplant, im Weihnachtsprogramm des Ersten ausgestrahlt“, bestätigt er. TV-Zuschauer können als aufatmen - doch das letzte Wort über den Skandal des Schauspielers ist mit Sicherheit noch nicht gefallen. Die Sendetermine für „Der kleine Lord“ stehen für den 18. und am 26. Dezember im TV-Programm.

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