Dieser Münchner rockt "The Voice of Germany"

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Mit 18 Jahren einer der Jüngsten: Sahar Haluzy.

München - Sahar Haluzy (18) tritt bei der ersten Liveshow des Pro7-Castings "The Voice of Germany" auf. Der Münchner bezeichnet sich selbst als "kleine Rampensau".

Nettes Lächeln, braver Bubi-Blick: Lassen Sie sich von diesem Bild nicht täuschen! „Ehrlich gesagt, in mir steckt schon eine kleine Rampensau“, verrät Sahar Haluzy. Wenn der 18-Jährige aus München das Mikrofon in die Hand nimmt, unterhält er mit seiner Stimme locker ein paar Millionen Zuschauer - wie in den ersten Folgen von "The Voice of Germany" geschehen.

Am Donnerstag startet auf Pro7 die erste Liveshow, in der zwölf Musiktalente gegeneinander antreten (siehe unten) - darunter Haluzy: „Mein Lied für den Donnerstagabend wird rockig und rotzfrech. Aber der Titel bleibt bis dahin eine Überraschung!“

Bei dieser Show darf man wirklich von Talenten sprechen. Mit "The Voice" ist Pro7 und Sat.1 (beide gehören zur selben Sendergruppe und teilen sich die Ausstrahlung) ein Überraschungscoup gelungen: Die Einschaltquote liegt regelmäßig bei rund fünf Millionen Zuschauern. Zu den Liveshows, die aus Berlin übertragen werden, dürften die Zahlen noch mal anziehen.

Haluzy ist stolz, dabeisein zu dürfen. „Ich hatte mich schon bei X Factor beworben“, erzählt er im tz-Gespräch. Der Elft-klässer, der das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium besucht, schaffte es ins sogenannte Bootcamp des Vox-Formats, schied dann aber aus: „Im Nachhinein war das mein Glück, sonst hätte ich nicht zu 'The Voice' gehen können.“ Bei der neuen Castingshow überzeugte er sofort: Mit dem Jason-Mraz-Lied I’m yours trat er in der ersten Runde an - vor allem die beiden Cowboys von The BossHoss verfielen der jungen, aber kräftigen Stimme.

Haluzy suchte sich auch Alec Völkel und Sascha Vollmer als seine Coaches aus. Die Profimusiker zeigen ihm und den anderen fünf Kandidaten der Gruppe, wie sie auf der Bühne eine gute Figur machen. Für Donnerstagabend ist das wichtig, wenn erstmals das Publikum vor dem Fernseher mitentscheidet, wer weiterkommt. „The BossHoss wollen mich nicht verbiegen. Sie sagen mir: ,Sahar, sei du selbst‘“, sagt Haluzy, der musikalisch Pop, R’n’B und Britpop bevorzugt. „Oftmals weiß ich nicht, ob ich mich richtig anstelle. Die beiden geben mir die Sicherheit, mir selbst zu vertrauen.“

Haluzy stand bereits 2009  für ein Integrationsprojekt mit mehreren Musikern in einer Halbzeitpause in der Allianz Arena auf der Bühne und auch die Muffathalle kennt er: „Aber da geht noch mehr.“ Das will er nun bei The Voice of Germany beweisen.  

E. Hutter

Von der Liveshow ins Finale: So geht es weiter

Noch sieben Shows, dann steht fest, wer The Voice of Germany wird. 24 Kandidaten hoffen noch auf den Titel. Jeder Coach (Nena, Xavier Naidoo, The BossHoss, Rea Garvey) kümmert sich um sechs Künstler. In den ersten zwei Liveshows treten jeweils zwei Teams an.

Für jede Gruppe gilt: Die zwei Künstler mit den meisten Zuschauerstimmen (gewählt wird per Telefon und SMS) sind automatisch eine Runde weiter, zwei weitere Künstler nominiert der eigene Coach.

Der Weg ins Finale:

1. Liveshow am Donnerstag, 5. Januar (Pro7): Team Naidoo und Team BossHoss.

2. Liveshow am Freitag, 6. Januar (Sat.1): Nena/Rea Garvey

3. Liveshow am Freitag, 13. Januar (Sat.1): Naidoo/The BossHoss.

4. Liveshow am Freitag, 20. Januar (Sat.1): Nena/Rea Garvey.

5. Liveshow am Freitag, 27. Januar (Sat.1):

Alle Teams Halbfinale: Freitag, 3. Februar

Finale: Freitag, 10. Februar

Quelle: tz

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