Die große IBES-Bilanz

Dschungelkönig(in): Jochen Bendel sieht klare Favoritin

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Bei den Kandidaten passierte kaum etwas.

München - Am Samstagabend endet die neunte Staffel des Dschngelcamps. Für die tz zieht Jochen Bendel Bilanz über die Highlights und Enttäuschungen - und wagt einen Tipp fürs Finale.

Ex-Dschungel-Star Jochen Bendel über das Camp 2015.

Jetzt wird es ernst! Am Samstagabend wählen die TV-Zuschauer ihren neuen Dschungelkönig oder -königin. Damit geht die neunte Staffel der RTL-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! zu Ende. Zeit für einen Rückblick! Haben das Dschungelcamp 2015 und seine Kandidaten die Erwartungen erfüllt? Jochen Bendel, Dritter im vergangenen Jahr, ist sich da nicht so sicher. Höhepunkte, wie persönliche Geständnisse und spektakuläre Dschungelprüfungen gab es in diesem Jahr kaum. „Ich finde es sehr schade, dass sich die meisten Kandidaten nicht so richtig auf das Konzept eingelassen haben“, so der Moderator, der am Samstag von 6 bis 11 Uhr bei Radio Arabella zu hören ist, zur tz. „Das Ganze wirkte über weite Strecken etwas langweilig.“ Sein Fazit:

Dschungelcamp 2015: Die Highlights

 „Das ist schwer, denn so viele gab es für mich nicht“, so Bendel. „Da war zum einen die Dschungelprüfung von Walter Freiwald und Tanja Tischewitsch.“ Als es um die Frage ging, welches Tier seine Opfer mit einem Blutstrahl, der aus dem Auge abgefeuert wird, angreift, sprach Tanjas Reaktion Bände. „Das ist ja voll behindert, welches Tier macht denn so was?“, lautete der Kommentar der ehemaligen DSDS-Kandidatin. Und auch sonst lieferte die 24-Jährige mit ihrer unbefangenen Art immer wieder Lacher. „Tanja war zumindest authentisch und hat keine Rolle gespielt. Sie ist einfach so, wie sie ist: Eine moderne Marilyn Monroe mit einem Hauch von Getto“, lacht Bendel. „Sie demonstriert perfekt die Generation Y, für die es um Hashtags, Instagram und Facebooklikes geht.“

Dschungelcamp 2015: Die Enttäuschungen

„Wie gesagt, ich finde es schade, dass im Camp so wenig Dynamik geherrscht hat“, bilanziert Bendel. Über weite Strecken saßen viele der Kandidaten lediglich ihre Zeit dort ab. Wenig persönliche Gespräche, kein Einsatz bei Dschungelprüfungen – schnarch! GZSZ-Star Jörn Schlönvoigt war nach knapp zwei Wochen der Erste, der alle Sterne holte. „Ich hatte das Gefühl, dass viele die Herausforderungen gar nicht annehmen wollten. Sie haben es gar nicht erst probiert“, sagt Bendel. Ebenfalls enttäuschend: Der frühe und freiwillige Auszug von TV-Sternchen Angelina Heger. Bendel: „Ich habe wirklich gedacht, dass Angelina mehr vom Dschungel profitieren kann. Sie hat es sich selbst sehr schwer gemacht.“

Dschungelcamp 2015: Das Fazit

Zu hundert Prozent ging das Konzept der RTL-Produzenten in diesem Jahr wohl nicht auf. „Im vergangenen Jahr hat die Mischung aus bekannten Teilnehmern und Newcomern etwas mehr gestimmt. Vielleicht hat man 2015 zu sehr auf die noch eher unbekannteren Camper gesetzt. Von denen kam dann allerdings nicht viel“, so Bendel, der 2014 hinter Melanie Müller und Larissa Marolt Platz drei besetzte.

Lena Meyer

Wer wird Dschungelkönig-/Dschungelkönigin? Bendels Tipps

Was bleibt, ist die Frage, wer denn nun den Dschungelthron erklimmen wird. Am Freitag standen noch vier mögliche Anwärter zur Wahl, von denen Rolfe Schneider später das Camp verlassen musste. Jochen Bendel stellte schon am Freitag für die tz seine eigene Top Vier auf.

1.) Maren Gilzer

„Für mich die eindeutige Gewinnerin der Dschungelkrone. Sie hat sich auf ihre Mit-Camper eingelassen und viel Empathie und Emotionen gezeigt. Ich denke, der TV-Zuschauer konnte sich mit ihr am besten identifizieren, hat bei ihr am meisten Persönlichkeit gespürt. Maren wirkte einfach authentisch!“ Übrigens ist Maren die Einzige, die es mit dem bisherigen Publikumsliebling Walter Freiwald aufnahm. Ihr Konter auf eine von seinen Ungestümheiten: „Dann trete ich dir so was von in deine Eier, die die Nation gesehen hat.“

2.) Jörn Schlönvoigt

„Der Einzige, der sich richtig auf den Dschungel und die Aufgaben dort eingelassen hat. Allerdings haben wir von ihm wenig Privates erfahren. Er ist eben von Beruf Schauspieler und dazu noch sehr jung. Ich denke, dass er in Deutschland sehr viele weibliche Fans hat, die für ihn anrufen werden.“

3.) Rolfe Schneider

„Ein Mann mit zwei Gesichtern: Zum einen ist er fröhlich und ich denke, viele Zuschauer spricht seine offene und lustige Art sehr an. Zum anderen hat er auch eine melancholische Seite, bei der der Zuschauer mitfühlen kann. Ich sehe ihn auf dem dritten Platz.“

4.) Tanja Tischewitsch

„Ein liebes und herzensgutes Mädchen, das vielleicht den Schuss nicht ganz gehört hat. Sie hat immer mal wieder für nette Unterhaltung der Fernsehzuschauer gesorgt, für den Dschungelthron reicht das meiner ­Meinung nach aber nicht.“

Mehr zu "IBES" 2015 finden Sie hier auf unserer Dschungelcamp-Special-Seite.

Samstag, ab 21 Uhr: Kritiker Jörg Heinrich kommentiert das Dschungelcamp-Finale live bei tz.de

Quelle: tz

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