"Papa hätte sich gefreut"

"EWG": Pilawa vereint Kulis Kinder

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Wiedersehen nach sieben Jahren: Bei Jörg Pilawa (l.) trafen sich die Geschwister Merle und Kai Kulenkampff und erinnerten sich an die Kindheit mit Papa Hans-Joachim.

München - Das Comeback von "Einer wird gewinnen" war nicht nur in Sachen Quote ein voller Erfolg. Bei der Hommage an Hans-Joachim Kulenkampff trafen sich seit langem auch mal wieder dessen Kinder wieder.

Es sollte eine Hommage an den großen Hans-Joachim Kulenkampff werden. 50 Jahre, nachdem der legendäre Showmaster erstmals mit Einer wird gewinnen auf Sendung ging, begrüßte Jörg Pilawa am Samstagabend Promis aus acht europäischen Ländern. Ein einmaliges EWG-Comeback, wie die ARD beteuert, auch wenn die Quote mit 5,16 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil über 18 Prozent mehr als erfreulich ausfiel.

Keine Frage, die Show hatte Charme und würdigte das Werk von Kuli, der sich, so seine erwachsenen Kinder Merle und Kai, über die Sendung gefreut hätte. Beide trafen sich bei Pilawa erstmals nach sieben Jahren wieder. Seit dem Tod der Mutter sei der Kontakt weitgehend abgebrochen, hatte Merle Kulenkampff im Vorfeld erzählt. „Mein Bruder und ich sind einfach zu unterschiedlich“, so die 64-Jährige, die einen Gnadenhof für Tiere betreibt und ihr Geld „in Katzenfutter und Hasenstreu investiert“. Ihr Bruder Kai-Joachim (54) ist erfolgreicher Schulmediziner in Wien. „Er kann mit meinem Leben nicht viel anfangen und ich nichts mit seinem“, erklärt Merle Kulenkampff in einem Gespräch mit der Bild.

Was die beiden verbindet, ist die Kindheit mit einem berühmten Vater, einer Ikone des deutschen Fernsehens, die mit Humor und Herzlichkeit in 89 Sendungen die Brücke zwischen den europäischen Kulturen schlug.

Dass es damals keine Prominenten waren, die für ihr Land spielten, machte Kulis Show umso interessanter. Es war die Begegnung mit ganz normalen Menschen – Studenten, Handwerkern und Beamten – die für Unterhaltung sorgten. Etwas, das sich heute nur noch wenige Quizshows trauen. Und so marschierten auch bei Pilawa wieder Stars wie Ornella Muti, Rolando Villazón, Boris-Becker-Gattin Lilly und Francis Fulton-Smith auf.

Solides Promipersonal, das sich bei clownesken Spielduellen absolut bewährte und die Show über so manche ermüdende Länge rettete. Für Jörg Pilawa war die Neuauflage des TV-Klassikers gleichzeitig der Einstand im Ersten. Der verlorene Sohn ist zurückgekehrt und bescherte seinem Sender eine ordentliche Quotenbilanz. Er kann zufrieden sein, auch wenn er auf die obligatorische Kuli-Frage „Und, wie war ich?“ von Überraschungs-Butler Ben Becker final die Antwort bekam: „Reicht maximal für Wetten, dass..?“

aki

Quelle: tz

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