Ist sie wirklich so zickig?

GNTM-Kandidatin Darya: "Ich sage immer, was ich denke"

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In Bayern zu Hause: Darya Strelnikova am Starnberger See.

München - Sieben Kandidatinnen sind noch übrig bei "Germany's Next Topmodel "- eine davon: Darya Strelnikova aus München. Im tz-Interview nimmt die freche 22-Jährige kein Blatt vor den Mund.

„Germany’s Next Topmodel“

Donnerstag, 20.15 Uhr, ProSieben

Fotoshootings, Laufstege und Highheels. Auch in dieser Staffel von Germany’s Next Topmodel – übrigens bereits der zehnten – ist wieder alles dabei! Mitten drin Model-Mama Heidi Klum, die wöchentlich die berühmten Fotos an die Kandidatinnen verteilt, die eine Runde weiterkommen. Donnerstag um 20.15 Uhr auf ProSieben müssen sich die besten sieben der Nachwuchs-Models erneut miteinander messen. Mit dabei: Darya Strelnikova aus München. Die 22-Jährige ist eine der heißen Anwärterinnen auf den Model-Thron in diesem Jahr, sorgte aber auch abseits der Sets und Laufstege für Aufregung. Die Münchnerin ist dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und schon gar nicht vor Auseinandersetzungen mit ihren Kontrahentinnen zurückzuschrecken. In der tz spricht die Blondine über Zickenkriege, Heidi Klum, ihren Plan B – und Weißwurstfrühstück.

Darya, momentan sorgen Sie als Kandidatin bei „Germany’s Next Topmodel“ für Furore. Wie kam es eigentlich zum Berufswunsch Model?

Darya Strelnikova: Ich habe, wie viele Mädchen, schon immer davon geträumt, als Model zu arbeiten. Mit 17 habe ich dann den ersten Anlauf gewagt und mich bei Germany’s Next Topmodel beworben. Damals hat es noch nicht geklappt. Im vergangenen Jahr dachte ich mir: ‚Warum sollte ich es nicht noch einmal probieren?‘ Ich habe also spontan am Casting teilgenommen – und dieses Mal hat es sich ja gelohnt.

Sie sind unter den letzten Sieben. Gibt es einen Plan B, falls es nicht zum Titel reicht?

Strelnikova: Den gibt es und das ist auch extrem wichtig, finde ich. Im Nachhinein bin ich sogar froh, dass es mit meiner ersten Bewerbung nicht geklappt hat. Denn so konnte ich meine Schule beenden und meine Berufsausbildung zur Immobilienkauffrau beginnen. Im Herbst schreibe ich so oder so meine Prüfungen, um einen Abschluss zu haben. Natürlich ist das Modeln mein großer Traum, aber man weiß eben nie, wie lang man davon leben kann. Ich denke, jede von uns sollte Vorkehrungen dafür treffen, was ist, wenn es modeltechnisch nicht so gut läuft.

Momentan reisen Sie im Rahmen der Show um die Welt, normalerweise wohnen Sie in München. Was vermissen Sie am meisten?

Strelnikova: Ich vermisse München sehr! Natürlich besuchen wir viele tolle Orte auf der ganzen Welt, aber ich muss sagen: München ist für mich die schönste Stadt! Dort fühle ich mich zu Hause. Und dann gibt es noch etwas, das mir sehr fehlt.

Na?

Strelnikova: Das Weißwurstfrühstück! Inklusive Brezn natürlich. Das würde ich am liebsten täglich essen.

Nicht gerade das typische Essen, wenn man auf seinen Körper achtet…

Strelnikova: Stimmt, aber ich esse, was ich will. Es kommt immer auf die Balance an. Seit ich bei Germany’s Next Topmodel bin, achte ich natürlich schon mehr auf meine Ernährung und dass ich genügend Sport mache. Hin und wieder muss ein Weißwurstfrühstück aber sein (lacht).

In der Sendung wirkt es, als hätten Sie es nicht immer einfach in der Model-Villa: Zickereien, Auseinandersetzungen, Lästereien. Ist das wirklich so?

Strelnikova: Das ist wirklich so. Die Sendung hat kein Drehbuch, da ist nichts gescriptet. Aber überlegen Sie doch mal: 15 unterschiedliche Mädchen, die sich nicht kennen, leben von heute auf morgen gemeinsam in einem Haus – sind sogar Konkurrentinnen. Wenn man bedenkt, dass jede Frau mal einen schlechten Tag hat, vielleicht zickig ist oder einfach nur keine gute Laune hat, ist es doch klar, dass sich Streit entwickelt. Natürlich gibt es Dinge, bei denen ich jetzt im Nachhinein denke: ‚Was hast du denn da gesagt?‘ Aber ich war und bin immer ehrlich und rede nie schlecht hinter dem Rücken der anderen. Ich sage den Leuten lieber direkt, was mich stört.

Und ecken damit leicht mal an. Wie kommen Sie mit den Kommentaren in den sozialen Medien zurecht?

Strelnikova: Ganz ehrlich? Als alles losging, habe ich mir wirklich jeden einzelnen Kommentar durchgelesen, und ziemlich oft darüber geweint, wenn es ein beleidigender war. Mittlerweile habe ich etwas Abstand davon genommen. In den sozialen Medien wie Facebook & Co. lässt sich so schnell anonym ein gemeiner Kommentar abgeben. Damit sollte man sich im realen Leben nicht zu sehr beschäftigen.

Haben Sie und Ihre Konkurrentinnen viel Kontakt mit Heidi Klum? In der Sendung zeigt sie sich sehr nahbar.

Strelnikova: Das ist wirklich so. Wenn es Probleme, Fragen oder Ähnliches gibt, versucht sie immer, zu helfen. Entweder in Form von Videobotschaften, persönlich oder mithilfe ihres Teams. Wir können uns darauf verlassen, dass sie da ist – und das ist schön.

War es etwas Besonderes für Sie, Ihrem Idol zum ersten Mal zu begegnen?

Strelnikova: Natürlich war das etwas Besonderes. Schließlich kennt man Heidi Klum ja aus dem Fernsehen. Nervös war ich aber nicht. Es gehört ja dazu, dass man als Kandidatin der Show Heidi trifft.

In Ihrem Job geht es nun täglich um Schönheit. Haben Sie trotzdem mal einen Tag, an dem die Haare nicht sitzen und Sie kein passendes Outfit finden?

Strelnikova: Klar, den hat doch jede Frau, egal welchen Beruf sie ausübt! Aber seit ich in der Show bin, hat sich bei mir etwas getan. Früher bin ich nie ohne Make-up aus dem Haus gegangen. Heute passiert es durchaus mal, dass ich in Jogginghose schnell in den Supermarkt einkaufen gehe und nicht perfekt gestylt bin. Ich denke, ich sehe das alles jetzt ein wenig lockerer.

Was raten Sie den Mädchen, die vor dem Fernseher sitzen und von einer Teilnahme bei „Germany’s Next Topmodel“ träumen?

Strelnikova: Dass sie als allererstes ihre Schule beenden und eine Berufsausbildung machen. Wie gesagt: Der Job als Model ist toll, aber er lässt sich nicht ewig ausüben. Dieses Geschäft ist so schnelllebig, dass man unbedingt Alternativen braucht.

Die bisherigen Siegerinnen

2006: Lena Gercke

2007: Barbara Meier

2008: Jennifer Hof

2009: Sara Nuru

2010: Alisar Ailabouni

2011: Jana Beller

2012: Luisa Hartema

2013: Lovelyn Enebechi

2014: Stefanie Giesinger

Interview: Lena Meyer

Quelle: tz

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