"Got to Dance"

Pro7 startet Tanz-Castingshow

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Die Jury: Moderatorin Palina Rojinski, Take-That-Sänger Howard ­Donald und Choreografin Nikeata Thompson

München - Pro7 startet mit "Got to dance" eine neue Tanz-Castingshow. Dafür hat "Take That"-Sänger Howard Donald in einem Deutsch-Crashurs das gelernt, was er in seiner neuen Aufgabe braucht.

"Du hast mir umgehauen. Really unglaublich. Heilige Scheiße!" In einem Deutsch-Crashkurs hat "Take That"-Sänger Howard Donald den Wortschatz gelernt, den man für eine Casting-Show so braucht. Ab Donnerstag sitzt der 45-Jährige in der Jury von Got to Dance (Pro7, 20.15 Uhr).

Ein Format, das bereits mit großem Erfolg in Großbritannien läuft und nun ins deutsche Fernsehen importiert wurde. Bisher war Tanz schmückendes Beiwerk bei ­Castingshows, jetzt steht er selbst im Mittelpunkt der Sendung. Dabei spielt das Alter der Kandidaten ebenso wenig eine Rolle wie die Stilrichtung. Erlaubt ist, was sprachlos macht und für Gänsehautmomente sorgt. Und davon hat die neue Show, die so ganz ohne ­prominentes Gehampel auskommt, jede Menge.

110 verschiede Acts gab es beim Vortanzen von Got to Dance. Das Potenzial in Deutschland sei groß gewesen, sagt Donald, der sich den Jury-Tisch mit Moderatorin Palina Rojinski (28) und Choreografin Nikeata Thompson (32) teilt. „Die Ladys helfen mir, wenn es mal mit der Sprache nicht so flutscht“, lacht der britische Sänger, der mit 13 seine Leidenschaft für Breakdance entdeckte. In den nächsten drei Wochen aber geht es für ihn darum, andere zu bewerten, und das auf faire Art und Weise. Sätze wie „Du tanzt wie ein Warzenschwein mit Blähungen“ wird man jedenfalls aus seinem Mund nicht hören. Schließlich orientiert sich Got to Dance weniger an kirmesbudenhaften Freakshows wie ­Supertalent, als an der erfolgreichen Castingshow The Voice of Germany. Und deshalb sendet der Münchner Privatsender auch nach demselben Strickmuster: jeweils donnerstags auf Pro7 und freitags auf SAT.1. Von den Castings bis zum Finale sind sechs Shows geplant. Zu gewinnen gibt es für den besten Tänzer außer Ruhm und Ehre immerhin 100 000 Euro.

Ob sich das Format nach dem eher mäßigen Erfolg früherer Tanzshows durchsetzt, wird sich zeigen. Die Verantwortlichen setzen jedenfalls stark auf die Zugkraft des Internets und ­haben auf der Website zu Got to Dance eine Social Wall (siehe Stichwort unten) eingerichtet, die alle Online-Diskussionen zusammenführen und vor allem junge Zuschauer an die neue Show binden soll.

„Got to Dance“, Donnerstag, Pro 7, 20.15 Uhr

tz-Stichwort: Social Wall

Die sogenannte Social Wall trägt alle Inhalte zu einem Thema aus verschiedenen sozialen Netz­werken wie Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr zusammen und bündelt diese in ­einer Übersicht. Damit wird die Wall zu einem Feature, das auf jedem Event eingesetzt werden kann, zumal gerade in der jungen Zielgruppe fast jeder einen Facebook-Account hat. Bei Got to Dance ist die Social Wall das Herzstück des Online-Auftritts, zumal die Verantwortlichen hoffen, dass auf dieser Plattform rund um die Uhr über die neue Show, die Jury und die Kandidaten diskutiert wird.

Quelle: tz

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