Vorschau auf die neue Folge

„Die Höhle der Löwen": Heute testet Dagmar Wöhrl eine Po-Dusche

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„Die Höhle der Löwen“: Dagmar Wöhrl testet die Po-Dusche der Gründer Oliver Elsoud (M.) und Frank Schmischke.

"Die Höhle der Löwen" 2017: Heute warten in der neuen DHDL-Folge irre Deals auf die Juroren - unter anderem ein Po-Dusche und eine Käse-Alternative.

Ob die ambitionierten Gründer die Investoren mit diesen kuriosen Produkten überzeugen können, sich auf einen Deal einzulassen? In der heutigen Folge von „Die Höhle der Löwen“ 2017 heute Abend (20.15 Uhr auf VOX) bekommen Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Ralf Dümmel und Dagmar Wöhrl einige recht ausgefallene Geschäftsideen präsentiert. 

HappyPo aus Berlin: Klingt erst mal ziemlich ausgefallen, was die Gründer Oliver Elsoud (33) und Frank Schmischke (28) aus Berlin den Investoren heute präsentieren. Ihr Produkt HappyPo preisen sie mit dem Slogan "Die kleine Dusche nach dem großen Geschäft” an. Bei jedem, der das liest, dürfte schon ein entsprechendes Bild im Kopf entstehen. Die Gründer Elsoud und Schmischke meinen: Reinigung mit Toilettenpapier ist oft nicht vollständig hygienisch. Damit der Auspuff nach dem Toilettengang auch optimal gesäubert wird, haben sie ihre Hygieneprodukt entwickelt. Die Funktionsweise einer Po-Dusche lässt der Phantasie eigentlich wenig Spielraum. Dennoch sei kurz erklärt: HappyPo wird am Wasserhahn mit Wasser gefüllt und der Aufsatz wird angebracht. Nach dem großen Geschäft wird die Po-Dusche - durch denselben Bewegungsablauf wie bei Toilettenpapier - in Position gebracht. Der Druck und die Position des Wasserstrahls lassen sich einfach und gut regeln, betonen die beiden Gründer. Investorin Dagmar Wöhrl probiert die Po-Dusche auch gleich mal aus. Allerdings auf ihrer Hand und nicht am Hintertürchen.

Oliver Elsoud (Foto) und Frank Schmischke aus Berlin präsentieren die Po-Dusche "HappyPo".

Elsoud und Schmischke heben außerdem hervor: HappyPo ist nicht nur hygienisch und preiswert, sondern auch umweltfreundlich. Ihrer Meinung nach wird in Deutschland viel zu viel Toilettenpapier verbraucht. Momentan sind es 2,4 Milliarden Rollen pro Jahr. Jede Person komme da auf rund 50 Rollen im Jahr. Mit HappyPo benötige man nurmehr circa zehn Rollen pro Person und Jahr. Hört sich ja durchaus praktisch an. Um mit ihrem Unternehmen weiter zu wachsen, haben die Berliner einen Kapitalbedarf von 120.000 Euro und bieten im Gegenzug 25 Prozent ihrer Firmenanteile an. Ob sich einer der "Löwen” heute für diese Geschäftsidee begeistern wird? Oder meinen die Investoren zu dieser Geschäftsidee doch eher: „Für‘n Ar...!“?

detoxRebels aus Köln: „Man kann auch ohne Alkohol viel Spaß haben“, behaupten Martin Bressem (27) und Jonas Höhn (28) in der heutigen Folge von „Die Höhle der Löwen“. Mit detoxRebels veranstalten die beiden Kölner katerfreie Partys in außergewöhnlichen Locations „mit fetten Beats, Live-Acts und neuen Geschmackserlebnissen“. Statt Bier und Schnaps gibt es Kokoswasser, Ingwershots und frische Smoothies. Wie kamen sie auf die Idee? Bressem erzählt den Investoren von seinem ehemals recht ungesunden Lebensstil: "Wenig Schlaf, viel Stress, eine ungesunde Ernährung und exzessive Partys am Wochenende mit zahlreichen Hangovers... Auf Dauer ist das natürlich nicht gut - die Energie war im Keller und ich war so oft erkältet, dass die Frau in der Apotheke meinen Namen kannte. Ich wusste, ich muss was ändern.”

Martin Bressem (l.) und Jonas Höhn aus Köln präsentieren mit "Detox Rebels" Alkoholfreie Partys und Events an.

Und so wandte Bressem sich an seinen Freund Höhn, der gesund lebt und keinen Alkohol trinkt. "Aber das muss nicht langweilig sein. Ganz im Gegenteil. Abends sind wir gemeinsam losgezogen, haben bis in die Morgenstunden gefeiert - und das ohne Alkohol. Wir hatten gemeinsam so viel Spaß, dass wir uns gefragt haben, warum es in Deutschland keine einzige alkoholfreie Party gibt”, erzählt Jonas von der Geburtsstunde ihrer Idee. Ihr Angebot haben sie um zwei weitere Events, den detoxtalk und ein Freestyletraining, erweitert. Ihr Motto: "Wir wollen Deutschland gesünder machen! Und dafür brauchen wir nicht nur Kapital, sondern auch Know-how”, so Jonas Höhn. Um das zu erreichen, benötigen die Kölner heute 200.000 Euro und bieten 15 Prozent ihrer Firmenanteile. Wird einer der "Löwen” Geschmack an dieser Idee finden? Oder denken die Investoren eher: „Man kann auch ohne Alkohol Spaß haben - aber sicher ist sicher!“ In diesem Fall dürfte es heute eher nichts mit dem Deal werden.

Heute bei „Die Höhle der Löwen“: Glücklicher Käse, katerfreie Party und Po-Dusche

Vulpés aus Kiel: Wie ist mir auch im kältesten Winter wohlig warm? Diese Frage hat Joanna Wiese (30) und Rustam Ismailov (30) beschäftigt. Ihre Lösung: Die Einlegesohlen und die Mützen von "Vulpés” sind mit Wärmepads ausgestattet, die über eine App steuerbar sind. Wenn es kälter wird, dreht man einfach die Temperatur höher. 

So können die Kunden selbst entscheiden, welches ihre individuelle Wohlfühltemperatur ist. Um mit ihrem Unternehmen für beheizbare Bekleidung weiter zu wachsen, brauchen die Gründer ein Investment von 200.000 Euro und bieten zehn Prozent ihrer Firmenanteile. Werden sie heute Abend die "Löwen” überzeugen können? Oder lassen die Wärmepads die Investoren kalt?

Dagmar Wöhrl (l.) und Judith Williams testen das Produkt "Vulpés".

"Die Höhle der Löwen" 2017: Was halten die Investoren heute von veganem Käse?

Happy Cheeze aus Cuxhaven: Ganz großer Käse? Oder geniale Geschäftsidee? In der heutigen Folge von „Die Höhle der Löwen“ müssen sich die Investoren auch eine Meinung zu veganem Käse bilden. "Vegan ist in, vegan ist hip, aber nicht alle veganen Lebensmittel sind auch gesund”, erklärt ihnen Dr. Mudar Mannah (44). Und Rocky Wüst (35) ergänzt: "Und viel wichtiger: Meistens schmecken sie auch nicht wirklich gut.” Gesund und lecker - diese beiden Ansprüche soll "Happy Cheeze” verbinden.

Im Jahr 2012 testete Mudar Mannah erstmals veganen Käse. Vom Angebot war er nach eigenem Bekunden ziemlich enttäuscht. In seiner heimischen Laborküche entwickelte er eine Alternative die aussieht wie Käse, riecht wie Käse und schmeckt wie Käse - und das ohne tierische Bestandteile. Und wo kommt die Milch bitteschön her? Ganz einfach: aus Cashewkernen. Für 500.000 Euro und zehn Prozent der Firmenanteile an "Happy Cheeze” könnten die "Löwen" heute Abend ganz groß in das vegane Käsegeschäft einsteigen. Lässt sich einer der Investoren auf den Deal ein?

Dr. Mudar Mannah (r.) und Rocky Wüst aus Cuxhaven präsentieren mit "Happy Cheeze" veganen Käse. Den müssen Carsten Maschmeyer (l.), Judith Williams und die anderen "Löwen" natürlich erst einmal probieren.

Yumminator aus Graz: Einen rutschfesten Napf für Tiere stellt Marcus König (35) in der heutigen Folge von „Die Höhle der Löwen“ den Investoren vor. Sein "Yumminator" soll jeden Futterplatz von Hund und Katze durch eine integrierte Unterlage sauber halten. 

Und wie präsentiert man so ein Produkt am besten? Richtig: mit süßen, kleinen Tieren. Deswegen bringt Marcus König heute achtwöchige Hundewelpen in die "Höhle der Löwen" mit. Die kleinen Bellos lassen die Herzen der Investoren schmelzen. Aber bei den Deals kommt es in erster Linie auf den kalkulierenden Verstand an. Um den "Yumminator" nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit vertreiben zu können, benötigt Marcus König 125.000 Euro und würde im Gegenzug 15 Prozent seiner Firmenanteile abgeben. Wird der Österreicher einen starken und tierlieben "Löwen" für sich gewinnen können? Oder muss er am Ende wie ein geprügelter Hund das Studio verlassen?

Die Investoren Carsten Maschmeyer (l.) Judith Williams und Frank Thelen nehmen den rutschfesten Hundenapf "Yummynator" kritisch unter die Lupe. Aber die kleinen Hunde haben es ihnen besonders angetan.

"Die Höhle der Löwen" 2017: Wie finden die Investoren heute das von Kindern entworfene Spielzeug?

Tukluk aus Wien: "Ich habe lange an dem Produkt entwickelt und heute habe ich die Chance, dieses den Investoren vorzustellen”, freut sich Benedikt Kirsch (37) und ist auf die Reaktionen der "Löwen” gespannt. Die Idee zu den "Tukluk” hatte er bereits vor zehn Jahren und ab da war es ein langer Entwicklungsprozess. "Beim Kinderprodukt ist die Herausforderung, dass es viel können, aber in der Erscheinung sehr einfach sein muss”, erklärt der Produktdesigner. Bei "Tukluk” konzipieren sie gemeinsam mit Kindern Spielsachen, die die Kreativität und die Bewegung fördern.

Mit seinem ersten Produkt, den modularen Spielmatten, können Kinder jeden Alters ihre Ideen aktiv umsetzen. Piratenschiffe, Räuberhöhlen, Mondraketen - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und durch das patentierte Magnetsystem ist es kinderleicht. Weitere Produkte sind bereits entwickelt und stehen kurz vor der Markteinführung. Für 180.000 Euro bietet Benedikt Kirsch zehn Prozent heute Abend seiner Firmenanteile - sieht einer der "Löwen” Potenzial in "Tukluk”?

Benedikt Kirsch (r.) aus Wien präsentiert mit "Tukluk" Spielzeug und Kindermöbel zugleich. Er erhofft sich ein Investment von 180.00 Euro für 10 Prozent seines Unternehmens. Investor Ralf Dümmel nimmt das Angebot genau unter die Lupe.

fro/pm

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