"Das wird ein großer Spaß"

35 Jahre "NDR Talk Show" - Villazón moderiert

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Rolando Villazón freut sich auf seine Aufgabe.

München - Rolando Villazón spricht im tz-Interview über seine Moderation der "NDR Talk Show", wie er zu der Aufgabe kam und was er ganz generell an Gesprächsrunden im deutschen TV liebt.

35 Jahre NDR Talk Show – das sind 35 Jahre wunderbare Gespräche, tolle Unterhaltung, ein paar Skandale und viele außergewöhnliche Geschichten. Man denke nur an den schrägen Auftritt von Klaus Kinski oder wie sich die ehemalige Moderatorin Alida Gundlach an Falco die Zähne ausbiss, der sich als wahnsinnig arroganter Macho präsentierte.

Zum Jubiläum hat sich der NDR nun etwas ganz Besonderes ausgedacht. Rolando Villazón wird die Stamm-Moderatoren Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt unterstützen. „Das ist das Tolle an der NDR Talk Show“, sagt Meyer-Burckhardt. „Auch nach 35 Jahren erlebt man noch Überraschungen! Welche Ehe kann das schon von sich sagen?“

Wie Rolando Villazón zu seiner neuen Aufgabe kam und was er ganz generell an Gesprächsrunden im deutschen TV liebt, erzählt der 41-jährige Startenor, dessen neue CD (Mozartarien) kürzlich erschienen ist, im Gespräch mit der tz.

Herr Villazón, wie kam es dazu, dass Sie am Freitag Gastmoderator der „NDR Talk Show“ sind?

Rolando Villazón: Ich war schon ein paar Mal als Gast in der Sendung, und daraus hat sich vor allem zu Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt eine wunderschöne Beziehung entwickelt. Wir hatten jedes Mal ganz viel Spaß zusammen und haben auch nach der Sendung immer noch eine Weile zusammen gesessen und geredet. So kam es nun, dass sie mich gefragt haben. Sie dachten wohl, es ist eine gute Idee (lacht).

Wie muss man sich Ihre Rolle genau vorstellen? 

Villazón: Ich werde erst ein Gespräch mit Barbara und Hubertus führen über die NDR Talk Show, das Jubiläum und so weiter. Und dann werde ich später mit Jörg Pilawa sprechen, der auch eingeladen ist und den ich auch ganz gut kenne. Ich werde übrigens auch bei seiner neuen ARD-Sendung Einer wird gewinnen dabei sein, aber das nur am Rande. Ich freue mich jedenfalls wahnsinnig auf Freitag und eben vor allem auf Barbara und Hubertus. Die beiden haben eine unglaublich schöne Energie, wenn man das so sagen kann. Sie sind fantastisch und obendrein auch noch sehr intelligent, ich bin ganz glücklich über diese Einladung.

Barbara Schöneberger singt ja auch ...?

Villazón: Ja, das habe ich auch gehört. Barbara ist in Deutschland die Frau für alle Fälle, ist das nicht so? Vielleicht singen wir ein kleines Duett, das wäre nett, oder? Ich werde übrigens auch ein paar Cocktails mitbringen und dann sehen wir, was passiert. Das ist ja das Schöne an diesen deutschen Talkshows. Es ist wie eine große Party, auf der man nette Leute trifft.

Kennen Sie das aus anderen Ländern nicht?

Villazón: Ich lebe ja mit meiner Familie in Paris, und hier gibt es so etwas nicht. Ich habe schon das Gefühl, dass diese Art der Talkshows ein deutsches Phänomen ist. Dass man im Fernsehen dabei zuschauen kann, wie die verschiedensten Leute mit besonderen Geschichten an einem Tisch sitzen und über interessante Dinge reden, das finde ich ganz toll. Immer, wenn ich zu Gast war, habe ich viele Geschichten von anderen Gästen gehört, die ich vorher nicht kannte und die mein Leben bereichert haben. Ich finde es auch toll, dass in solchen Runden über klassische Musik und unsere wunderbaren Projekte gesprochen werden kann. So erfahren auch die Zuschauer über uns etwas, die vielleicht nicht so oft in Konzerte gehen. Dass es dieses Fenster gibt, ist ganz wichtig für uns und für diesen Bereich unserer Kultur.

Til Schweiger und Hannelore Elsner sind am Freitag auch da. Können Sie mit dem deutschen Film etwas anfangen? Haben Sie je einen „Tatort“ geschaut?

Villazón:  Nein, ehrlich gesagt nicht. Damit kenne ich mich gar nicht aus. Aber am Freitag werde ich sicher viel darüber erfahren. Ich freu mich drauf.

Sie klingen richtig begeistert. Muss Hubertus Meyer-Burckhardt nun Angst haben um seinen Job?

Villazón (lacht): Ha, das werden wir nach der Sendung am Freitag sehen. Nein, im Ernst: Barbara und Hubertus werden ihre Jobs niemals verlieren, die sind einfach supertoll und etwas ganz Besonderes. Ich mache das nur einmal jetzt zum Jubiläum.

Interview: Stefanie Thyssen

Quelle: tz

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