Was die Kollegen zum Abschied wünschen

Zum letzten Mal "Schlachthof": Servus, Otti!

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Zum Wohl! Freitagabend lädt Ottfried Fischer zu seinem letzten BR-Stammtisch ein.

München - Prost, Ottfried Fischer! Nach 17 Jahren und 170 Folgen stößt der Kabarettist Freitagabend zum letzten Mal bei seinem Stammtisch an. Fischer gibt seinen Schlachthof auf - die Kollegen nehmen Abschied:

Der „Kollege Parkinson“, wie Fischer selbst gesagt hat, macht dem 59-Jährigen zu sehr zu schaffen (tz berichtete).  Künftig will er sich mehr auf sein Bühnenprogramm konzentrieren. Doch bei der Abschiedsfolge (Freitag, 22.30 Uhr im Bayerischen Rundfunk) lässt es Otti noch mal krachen.

Mit dem Schlachthof hat Fischer 1995 nicht nur eine Bühne für etablierte Künstler, sondern auch ein Sprungbrett für den Nachwuchs geschaffen und eine einmalige Diskussionsrunde ins Fernsehen gebracht. Entsprechend schwer fällt seinen Kollegen der Abschied. Hier sagen sie „Servus, Otti!“

Servus, Otti! Was die Kollegen zu Fischers Abschied vom "Schlachthof" wünschen

Django Asül: 1995 habe ich Ottfried Fischer einfach mal in Lalling vor seinem Auftritt angesprochen. Und er machte mir sofort Mut: Ottfried meinte, ich sei mit meinem bayerisch-türkischen Background ein Exot, der es bei entsprechender Qualität zu viel Aufmerksamkeit bringen könnte. Bereits im Dezember 1996, wo ich noch nicht mal ein Geheimtipp war, holte er mich in seine Sendung. Da bleibt mir nur zu sagen: Vielen Dank, lieber Ottfried, und auf boid! © Veranstalter
Michael Altinger: Vor 15 Jahren hat mich der Ottfried erstmals in seine Sendung geholt, und zuletzt hat er mir sogar einen Platz eingeräumt, als Dauerstammtischbruder, als seinen Michel Hunziker. Eine große Ehre! Für den Start einer Karriere als Kabarettist braucht’s Leute, die Türen öffnen und Wege ebnen. Bei mir und vielen Kollegen war das im Wesentlichen Otti. Es soll ja Sendungen geben, wo sich ein Moderator verabschiedet, und dann geht’s mit einem neuen Gesicht weiter... © BR
...Das ist hier nicht möglich. Denn dieser Stammtisch ist Ottfried Fischer! Wer den Ottfried kennt, der weiß, wie wichtig ihm sein Stammtisch ist, und entsprechend groß ist unser Respekt vor seiner Entscheidung. Wir werden’s heute noch einmal krachen lassen. Mit allen Ehren und Unverschämtheiten, die diese Sendung über 17 Jahre so einmalig gemacht haben. © BR
Lizzy Aumeier: Lieber Otti! Der Schlachthof ist zwar vorbei, aber dich und deine Bühnenauftritte gibt es weiterhin. Das ist kein Ende, das ist ein Anfang! Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Von dir kann man nicht genug bekommen: Du bist super g’scheid, super witzig, kurz: ein Superman! © Veranstalter
Luise Kinseher: Otti, warum machen wir nicht weiter? Wir verlängern! Wir ratschen weiter, politisieren und philosophieren! Ohne Klimbim und Kameras. Irgendwie hast du ja nie gemerkt, wie ich auf dich abfahre! Aber eines ist sicher: Du bist der Größte! © Veranstalter
Helmut Schleich: Das erste Kabarett, das ich live gesehen habe, war als 15-Jähriger „mattscheibchenweise kommerzwärts“ - Ottfried zusammen mit Jockel Tschiersch. Mein Lehrer nötigte mich dazu, indem er mir vor versammelter Klasse für den Besuch zehn Mark schenkte. Allzu viel habe damals noch nicht kapiert von diesem Programm, aber den dicken Ministerpräsidenten, den Ottfried auf der Bühne gab, den kannte ich und habe ihn am nächsten Tag begeistert vor Schulfreunden nachgespielt. Und was soll ich sagen: Er ist mir geblieben. Auch dafür heute ein herzliches Dankeschön, lieber Ottfried! © 
Monika Gruber: Lieber Otti! Du bist einer der Kollegen, dessen Meinung mir immer sehr wichtig war und ist. Es ist so schön zu sehen, wie du mit deinen neuen Programmen auf der Bühne aufblühst. Ich wünsche dir, dass du dir a bisserl mehr Zeit für dich selbst nimmst und auf dich schaust! © BR
Martina Schwarzmann: Schee war’s, so schee scho, und schad’ is, dass gar is! Vielen Dank für viele schöne Tage und Abende bei dir und deiner Mannschaft im Schlachthof, gmiatlich war’s, lustig war’s, sehr hilfreich war’s, und i gfrei mi daß i so oft dabei sei deafa hob! © Veranstalter
Christian Springer: Alle reden von Abschied? Das ist höchstenfalls hitzefrei oder Pause. Denn jetzt geht’s erst richtig los: Ich steh mit dir und dem Michael Lerchenberg auf der Bühne. Du schreibst an zwei Büchern, hast zwei Bühnenprogramme, übersetzt griechische Gedichte und schreibst selber welche, zum Glück nicht griechisch! Hoffentlich fangst jetzt nicht auch noch das Kochen an! Du bist noch nicht amal ganz weg, schon fragen alle Leut zwischen Aschaffenburg und Tegernsee nach dir. Das ist das, was man Beliebtheit nennt, und da liegst du unterm weißblauen Himmel ganz, ganz weit vorn an der Spitze. Zum Wohl! © Veranstalter

EH

Quelle: tz

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