"Nicht nachmachen!"

Die Sendung mit dem Wumms!

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Feuerlöscher spielen in Bernhard Hoëckers (li.) und Wigald ­Bonings neuer Wissenschaftsshow ­eine besonders große Rolle.

München - Achtung, diese Sendung ist ein echter Knaller! Ab Freitag im ZDF heißt es "Nicht nachmachen!". Das tz-Interview mit Wigald Boning und Bernhard Hoëcker.

Hier kracht, zischt, poltert es in jeder Ecke: Wigald Boning (45) und Bernhard Hoëcker (42) lassen ab Freitag in der ZDF-Wissenschaftssendung Nicht nachmachen! Kindheitsträume wahr werden: Sie probieren Dinge aus, die früher ausdrücklich verboten wurden – Silvesterfeuerwerk im Wohnzimmer zünden, Fußballspielen in den eigenen vier Wänden, Pommes im Eierkocher frittieren und so weiter. Dabei geht es einerseits um den Spaß an der Sache, andererseits um Aufklärung, wo versteckte Gefahren im Alltag lauern. Vor der ersten Sendung sprachen die Moderatoren über versengte Augenbrauen und brennende Bügeleisen.

Herr Hoëcker, Herr Boning, inwiefern kommt das Kind im Manne bei diesen Versuchen durch?

Bernhard Hoëcker: Komplett. Einfach mal Feuer im Wohnzimmer, Kaffee im Heißwasserboiler und Sprengung mit Rohrreiniger. Bei sehr, sehr vielen Momenten denke ich: Ja, das wollte ich schon mal machen.

Wigald Boning: Was für ein Privileg: Wir dürfen jetzt all das nachholen, was uns als Kind verboten war. Ein Traum!

Bei welchem Experiment hatten Sie besonders viel Spaß?

Hoëcker: Die Staubexplosion im Wohnzimmer war schon ein sehr beeindruckendes Feuerspektakel. Wenn auch mit überraschend wenig Wumms.

Boning: Oft sind es die ganz einfachen Dinge, die Jungs wie mich faszinieren, wie zum Beispiel Fußball spielen im Wohnzimmer.

Gab es Fälle, bei denen Sie die Gefahr vorher unterschätzt haben?

Hoëcker: Wir wollten einen Staubsauger testen. Schafft er es, glühende Kohle zu saugen? Ja. Eigentlich sollte er nur brennen, aber es gab dann eine Verpuffung und Wigald stand in einer Feuerwolke

Boning: Die Rauchentwicklung brennender Bügeleisen überstieg meine Vorstellungskraft aufs Unangenehmste.

Da bleibt doch sicher die eine oder andere Schramme nicht aus. Wie viele blaue Flecken haben Sie?

Hoëcker: Ein brennender Handschuh hat mal meine Augenbrauen und Wimpern versengt, die jetzt in einer unnatürlichen Schrägausrichtung wieder in Korrektur wachsen.

Boning: Bei mir sind es zurzeit zwei aufgeschürfte Knie und eine leichte Rauchvergiftung.

Haben Sie Experimente schon mal abgelehnt, weil sie Ihnen zu gefährlich erschienen?

Hoëcker: Nein, bisher noch nicht. Wir gehen dann einfach noch etwas weiter weg.

Sie drehen in einem Einfamilienhaus. Was wurde schon zerstört?

Hoëcker: Der Teppich war Opfer Nummer eins, und diverse Vasen und Gläser und Blumentöpfe fliegen regelmäßig um oder werden aus dem Fenster geworfen. Dann gab es mal ’ne Deckenlampe, zwei Bügelbretter, einen Schrank, Fenster, PVC-Boden. Was halt so im Haus zu finden ist.

Boning: Nach den ersten zwei Drehwochen waren etwa 60 Prozent des kompletten Interieurs sowie die Fußböden zerstört.

Es kracht ja immer ordentlich bei Ihnen, da gibt es doch sicher Ärger mit den Nachbarn?

Boning: Glücklicherweise sind unsere Nachbarn lediglich ein Umspannwerk, eine Sprengstofffabrik sowie eine Tankstelle. Mit letzterer unterhalten wir freundschaftliche Verbindungen, zum Beispiel haben Bernhard und ich das Drehteam zu einer Tankstellenparty eingeladen.

Hoëcker: An der Tankstelle gegenüber hat mal ein Kunde nervös nach der Feuerwehr gefragt. Die stand aber bereits neben dem Gebäude.

tz

Quelle: tz

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